Freitag, 3. Mai 2013
Mai, O' Mai! Yeaahh!
Mittwoch, 24. April 2013
Einladung zu einer Tasse Jasmintee
Schlagworte:
Balkon Opening,
Eintritt,
Reiner Kunze,
Schweigen
Mittwoch, 10. April 2013
Gesellschaft & Prozesse
Heute kam es mir wieder einmal in den Sinn: In der Schule habe ich meine Facharbeit über folgendes Thema geschrieben "Der Prozess [nach dem gescheiterten Putsch-Versuch im November 1923] gegen Adolf Hitler als Beispiel der rechtsgerichteten Justiz in der Weimarer Republik". Neben den Protokollen zu dem besagten Prozess gegen Adolf Hitler (und Andere) bezog ich mich in meinen korrekten Quellenangaben hauptsächlich auf dieses Buch:
Gritschneder, Otto: "Bewährungsfrist für den Terroristen Adolf H. - Der Hitler-Putsch und die bayerische Justiz", C.H.Beck Verlag
Da ich dieses Buch im Moment genauso wenig vorliegen habe, wie die erstklassige Facharbeit :) (beides befindet sich in meinem Heimat-Archiv), ziehe ich hier den entsprechenden Wikipedia-Artikel heran. Das ist nicht wissenschaftlich, aber darum geht es nicht.
Mit dem NSU-Prozess steht 89 Jahre nach dem Prozess gegen Adolf Hitler der Münchener Justiz ein weiteres vielbeachtetes Verfahren bevor. Natürlich wird gegenwärtig mehr über den einen Prozess als über den anderen gesprochen. Ich denke trotzdem beide zusammen.
Es ist ein Leichtes, das bisherige Vorgehen der Justiz im NSU-Prozess zu kritisieren. Und wer das nicht selber machen möchte, der muss nur einen Blick in die gewollt/ungewollt in den Mittelpunkt ihrer Selbst gerutschten Medien werfen. In einem solchen Artikel der Süddeutschen Zeitung auf Seite Drei mit dem Titel
Gritschneder, Otto: "Bewährungsfrist für den Terroristen Adolf H. - Der Hitler-Putsch und die bayerische Justiz", C.H.Beck Verlag
Da ich dieses Buch im Moment genauso wenig vorliegen habe, wie die erstklassige Facharbeit :) (beides befindet sich in meinem Heimat-Archiv), ziehe ich hier den entsprechenden Wikipedia-Artikel heran. Das ist nicht wissenschaftlich, aber darum geht es nicht.
Mit dem NSU-Prozess steht 89 Jahre nach dem Prozess gegen Adolf Hitler der Münchener Justiz ein weiteres vielbeachtetes Verfahren bevor. Natürlich wird gegenwärtig mehr über den einen Prozess als über den anderen gesprochen. Ich denke trotzdem beide zusammen.
Es ist ein Leichtes, das bisherige Vorgehen der Justiz im NSU-Prozess zu kritisieren. Und wer das nicht selber machen möchte, der muss nur einen Blick in die gewollt/ungewollt in den Mittelpunkt ihrer Selbst gerutschten Medien werfen. In einem solchen Artikel der Süddeutschen Zeitung auf Seite Drei mit dem Titel
Türkisch für Anfänger
München ist so schön, man glaubt es kaum.
Führen Gewissheiten wie diese zu katastrophalen Fehlern
von Politik und Behörden vor dem NSU-Prozess?
Die Geschichte einer Blamage
München ist so schön, man glaubt es kaum.
Führen Gewissheiten wie diese zu katastrophalen Fehlern
von Politik und Behörden vor dem NSU-Prozess?
Die Geschichte einer Blamage
lese ich heute aber mitunter auch das Zitat der bayerischen Justizministerin Beate Merk: "Die Art und Weise, wie manche Kritiker sich über das Gericht erheben, ist erschreckend - Wahlkampf hin oder her. Wer von den Kritikern hat denn schon einmal einen Prozess mit fünf Angeklagten, mehr als 70 Nebenklägern, um die 600 Zeugen und rund 1000 Ordnern Akten revisionsfest zu Ende gebracht? Der werfe den ersten Stein." - Geklaut, der letzte Satz. Aber wahr.
Beim Hitler-Prozess damals wurden die Angeklagten Hitler, Weber, Kriebel und Pöhner zur Mindeststrafe von 5 Jahren Festungshaft nebst Geldbuße von 200 Goldmark verurteilt. Im Gerichtssaal erschollen "Bravo, Bravo!" und "Heil!"-Rufe nach der Urteilsverkündung. Während seiner Haft in der Festung Landsberg diktierte Hitler seinen damaligen Mithäftlingen Emil Maurice und Rudolf Hess Teile des ersten Bandes seines Buchs Mein Kampf. Bereits nach 9 Monaten wurde Hitler am 20. Dezember 1924 auf Bewährung aus der Haft entlassen.
Was ich nach diesem Exkurs sagen will: Es ist nicht die Justiz, die (alleine) Geschichte schreibt. Bestimmender ist die jeweilige Gesellschaft. Es ist nicht garantiert, dass alles anders gekommen wäre, wenn Adolf Hitler damals statt der milden Strafe das Strafhöchstmaß erhalten hätte. Aber es wäre anders gekommen, wenn das nationalsozialistische Gedankengut nicht so weite Unterstützung in der Bevölkerung gefunden hätte. - Und das gilt auch heute: es scheint allgemein einfacher, leicht/mittel/schwer ausländerfeindlich zu denken und zu handeln, als... ein vom Burn-Out bedrohter Anwalt für Ausländerrecht zu sein, oder sonstwie Präsenz gegen rechten Extremismus zu zeigen.
Insoweit möchte ich die bayerische Justizministerin sinngemäß zitieren: Packt Euch lieber erst einmal an die eigene Nase, bevor Ihr meint, Ihr könntet über die Justiz den Kopf schütteln. Den Kopf kann man dann immer noch schütteln; mit an die Nase gefasster Hand.
Sonntag, 3. März 2013
Déjà vu - Schon mal gesehen
Wenn man innerhalb weniger Tage demselben Bild 2x völlig unzusammenhängend begegnet,* dann weiß man... ja, was eigentlich? - Dass alles zusammen hängt, wahrscheinlich.
* Das 1. Mal: Bei meiner Freundin Patricia am Bildschirm. Patricia ist Graphikdesignerin, und macht das sehr gut. Patricia weist daneben keine spezielle Verehrung für Schlepper auf - gleich, welcher Couleur. Das 2. Mal bei einer Lehrveranstaltung zum Thema "Erntetechnik für Heu und Silage" im CLAAS Centrum. Gut, da war die Begegnung mit diesem Bild etwas weniger überraschend als bei Patricia im Büro (obwohl das Bild nichts mit Heu oder Silage zu tun hat).
Schlagworte:
Begegnung,
CLAAS,
Fotos,
Zusammenhang
Sonntag, 17. Februar 2013
Fensterblumen
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Babs,
Fenster,
Fotos,
geschenkte Blumen,
Überraschung
Samstag, 9. Februar 2013
Mittwoch, 23. Januar 2013
Rückwärtsdenken
![]() |
| *life is rich*you are here* |
Klar: Immer dann, wenn man sich an den Schreibtisch oder Sonstwohin gebunden fühlt, will man weg.
Ich will zwar gerade nicht wieder an den Dubaier Flughafen. Dort hat es mir beim ersten Mal schon nicht so gut gefallen.
Aber an die Tage in Peking z.B. erinnere ich mich gerne :-).
![]() |
| *peking bei blauem himmel* |
Bis ich wieder einmal die Koffer packe, habe ich zumindest meine Bilder - im Kopf und auf der Festplatte. Passt schon.
Schlagworte:
Bindung,
blauer Himmel,
Dubai,
Erinnerung,
Flughafen,
Peking,
weg
Montag, 17. Dezember 2012
Pech mit den Sternen
Zeit für eine Weihnachtsgeschichte.
Nein. Keine Sorge. Ich will hier nicht über Prophezeiungen meines Horoskops schreiben, wie der Titel vermuten lässt. Wobei, hätte ich mal letzte Woche besser ein paar Groschen für ein ordentliches Horoskop ausgegeben, dann wäre ich am Ende zumindest gewarnt gewesen :). Im Nachhinein erkenne ich jedoch selbst die Zusammenhänge. Die Zusammenhängen zwischen den Sternen.
Es begann am letzten Freitag. Ich war zum jährlichen Plätzchen-Fremdbacken in der Küche eines Freundes. Die Zutaten für die Zimtsterne waren vom Feinsten. Mit dabei ein bewährtes Rezept. Doch hinter der Türe lauerte der Freestyle-Teufel, der mich vom rechten Weg abbrachte, indem er mir die fixe Idee ins Köpfchen pflanzte, dass es ganz großartig sei(n könnte), die Zuckermenge um die Hälfte zu reduzieren und stattdessen die Sterne mit ein wenig Amaretto-Likör zu meliorieren.
- Leute, glaubt mir: Das geht nicht gut. Am Ende saßen wir vor einem Häufchen Zimtsterne, die übelst klebten, weil der Eischnee-Überzug nicht so recht mitmachen wollte. Das Gleichgewicht war sicht-/spürbar gestört.
Was allein noch zu verkraften gewesen wäre (auch wenn mein Ruf als Zimtsternkönigin darunter leidet), war dann aber (fast) nicht mehr lustig. Das nächste Kapitel der Sternen-Story hatte nämlich wieder mit Der Bahn zu tun. Ich weiß nicht, woran es lag: ob daran, dass ich seit dem Weihnachtserlebnis mit Der Bahn vor einem Jahr nicht mehr ruhig in einem Zug sitzen kann, oder daran, dass mir von der kurvigen Bahnstreckenführung am Fichtelgebirge vorbei durchs Vogtland zwischen Dresden und Nürnberg schon ganz schön übel war, ob daran, dass der Herr mir gegenüber sich die ganze Fahrt so laut die Nase putzte, dass ich keinen ruhigen Gedanken fassen konnte, ob daran, dass ich müde war, nach fröhlichen 24 Stunden mit zweien meiner Top30-Frauen in Dresden, einer zappeligen Party und anschließend dem Besuch eines ganz zauberhaften Kindergarten-Krippenspiels am Sonntagvormittag, oder ob es einfach meine Schusseligkeit war. Auf jeden Fall war ich Schuld.
Denn ich vergaß beim Aussteigen die bunte Papiertasche in der Gepäckablage über meinem Kopf, den ich in diesem Moment sonstwo hatte. Und diesen Verlust bemerkte ich zehn Minuten später, als ich im anderen Zug saß und der losgefahren war. Lange Rede, kein Sinn: Ich rannte zum Zugbegleiter, der sehr nett war, und mir helfen wollte. (Ein klein wenig Bahn-Kritik darf an dieser Stelle aber doch sein: Denn was am Anfang alles sehr vernünftig klang, um meine Tasche aufzufinden, verlief sich spätestens am ServicePoint in München wieder im Doof: "(...) Könnten Sie vielleicht den Zugbegleiter des Zugs, in dem ich die Tasche vergessen habe und der wieder zurück nach Dresden fährt, versuchen anzufunken, um zu fragen, ob die Tasche gefunden wurde?"- "Nein, das geht nicht. Das kann nur die Stelle für Fundsachen." - "Kann ich diese Stelle denn jetzt kontaktieren?" - "Nein, die ist erst wieder morgen früh ab 7:30 besetzt." - "Aber, aber..... dann fährt der Zug doch nicht mehr zurück nach Dresden....... :(...")
Nun stehe ich ohne Papiertasche da. Meine einzige Hoffnung ist, dass der Finder sie gut gebrauchen kann, die zwei Herrnhuter Sterne in gelb und in weiss zusammenbastelt, das Kabel und die beiliegende Glühbirne montiert, und... sich am Ende ein Kind über den neuen, leuchtenden Stern freut.
Dumm ist nur, dass ich die beiden Sterne nicht verschenken kann. Wie geplant.* **
---
* Das ist jetzt eine Stelle - finde ich -, an der ich eine riesen Runde Mitleid für Richy einheimsen könnte. Nein? - Alternativ tun's auch Kuchenspenden :).
** So ärgerlich das ist, so schön waren die Stunden davor in Dräsd'n. Vielleicht war das einfach nur die Rechnung des Himmels dafür??? Wenn's so ist, dann kann ich's akzeptieren :).
Nein. Keine Sorge. Ich will hier nicht über Prophezeiungen meines Horoskops schreiben, wie der Titel vermuten lässt. Wobei, hätte ich mal letzte Woche besser ein paar Groschen für ein ordentliches Horoskop ausgegeben, dann wäre ich am Ende zumindest gewarnt gewesen :). Im Nachhinein erkenne ich jedoch selbst die Zusammenhänge. Die Zusammenhängen zwischen den Sternen.
Es begann am letzten Freitag. Ich war zum jährlichen Plätzchen-Fremdbacken in der Küche eines Freundes. Die Zutaten für die Zimtsterne waren vom Feinsten. Mit dabei ein bewährtes Rezept. Doch hinter der Türe lauerte der Freestyle-Teufel, der mich vom rechten Weg abbrachte, indem er mir die fixe Idee ins Köpfchen pflanzte, dass es ganz großartig sei(n könnte), die Zuckermenge um die Hälfte zu reduzieren und stattdessen die Sterne mit ein wenig Amaretto-Likör zu meliorieren.
- Leute, glaubt mir: Das geht nicht gut. Am Ende saßen wir vor einem Häufchen Zimtsterne, die übelst klebten, weil der Eischnee-Überzug nicht so recht mitmachen wollte. Das Gleichgewicht war sicht-/spürbar gestört.
Was allein noch zu verkraften gewesen wäre (auch wenn mein Ruf als Zimtsternkönigin darunter leidet), war dann aber (fast) nicht mehr lustig. Das nächste Kapitel der Sternen-Story hatte nämlich wieder mit Der Bahn zu tun. Ich weiß nicht, woran es lag: ob daran, dass ich seit dem Weihnachtserlebnis mit Der Bahn vor einem Jahr nicht mehr ruhig in einem Zug sitzen kann, oder daran, dass mir von der kurvigen Bahnstreckenführung am Fichtelgebirge vorbei durchs Vogtland zwischen Dresden und Nürnberg schon ganz schön übel war, ob daran, dass der Herr mir gegenüber sich die ganze Fahrt so laut die Nase putzte, dass ich keinen ruhigen Gedanken fassen konnte, ob daran, dass ich müde war, nach fröhlichen 24 Stunden mit zweien meiner Top30-Frauen in Dresden, einer zappeligen Party und anschließend dem Besuch eines ganz zauberhaften Kindergarten-Krippenspiels am Sonntagvormittag, oder ob es einfach meine Schusseligkeit war. Auf jeden Fall war ich Schuld.
Denn ich vergaß beim Aussteigen die bunte Papiertasche in der Gepäckablage über meinem Kopf, den ich in diesem Moment sonstwo hatte. Und diesen Verlust bemerkte ich zehn Minuten später, als ich im anderen Zug saß und der losgefahren war. Lange Rede, kein Sinn: Ich rannte zum Zugbegleiter, der sehr nett war, und mir helfen wollte. (Ein klein wenig Bahn-Kritik darf an dieser Stelle aber doch sein: Denn was am Anfang alles sehr vernünftig klang, um meine Tasche aufzufinden, verlief sich spätestens am ServicePoint in München wieder im Doof: "(...) Könnten Sie vielleicht den Zugbegleiter des Zugs, in dem ich die Tasche vergessen habe und der wieder zurück nach Dresden fährt, versuchen anzufunken, um zu fragen, ob die Tasche gefunden wurde?"- "Nein, das geht nicht. Das kann nur die Stelle für Fundsachen." - "Kann ich diese Stelle denn jetzt kontaktieren?" - "Nein, die ist erst wieder morgen früh ab 7:30 besetzt." - "Aber, aber..... dann fährt der Zug doch nicht mehr zurück nach Dresden....... :(...")
Nun stehe ich ohne Papiertasche da. Meine einzige Hoffnung ist, dass der Finder sie gut gebrauchen kann, die zwei Herrnhuter Sterne in gelb und in weiss zusammenbastelt, das Kabel und die beiliegende Glühbirne montiert, und... sich am Ende ein Kind über den neuen, leuchtenden Stern freut.
Dumm ist nur, dass ich die beiden Sterne nicht verschenken kann. Wie geplant.* **
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* Das ist jetzt eine Stelle - finde ich -, an der ich eine riesen Runde Mitleid für Richy einheimsen könnte. Nein? - Alternativ tun's auch Kuchenspenden :).
** So ärgerlich das ist, so schön waren die Stunden davor in Dräsd'n. Vielleicht war das einfach nur die Rechnung des Himmels dafür??? Wenn's so ist, dann kann ich's akzeptieren :).
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Sonntag, 14. Oktober 2012
Dienstag, 2. Oktober 2012
Schluss mit dem Gegacker
Huiuiui, lange nicht mehr gebloggt. Keine Zeit. Oder keinen Bock. Jetzt aber:
Meine 8-monatige Lehrzeit auf dem Legehennenbetrieb ist mit Ablauf August -leider- beendet. "Leider", weil die Zeit dort auch sehr schön war, ich viel gesehen und gelernt habe, feine und fähige Menschen um mich herum hatte, und ich nicht nur die kleine Emma vermisse, die jeden Tag um halb 1 Uhr mittags ins Lager kam und "eeeessenkommeeeeen!" gerufen hat :o)...
Damit ist auch die Zeit zu Ende, in der ich mich ständig zwischen städtischen und ländlichen Hühnern hin- und her bewegt habe.
Den September habe ich damit verbracht, mich in verschiedenen Kursen über Landmaschinen der Innen- und Außenwirtschaft, der Rinderhaltung und Chemie (!) mit Wissen voll zu packen/voll packen zu lassen.
Schön war's, ganz anders anstrengend war's, und ein Vorgeschmack war's. Auf das, was nun kommt. Das Landwirtschaftsstudium in Weihenstephan. Ich bin nie davon ausgegangen, dass das Pillepalle wird. Aber spätestens seit dem Chemie-Vorkurs in der vergangenen Woche weiß ich: Hola, die Waldfee, aufgemerkt! Das wird packend, aber geil! :-))))) Ich werde berichten, wie sich der weitere Verlauf gestaltet. In Woche 2 kann ich dazu noch nicht viel sagen, nur fühlen: Der Kontakt mit den Grundlagen der Naturwissenschaften wie Chemie, Mathematik und Physik könnte mich ganz glücklich machen :). Oder endlos traurig :(. Werd' scho!
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Samstag, 16. Juni 2012
Hochzeit & Hebamme
Zwei Glanzlichter der letzten Zeit:
1.
Die Hochzeit von meinem Freund seinen Bruder im wahrhaft wilhelminischen Rathaus von Berlin-Charlottenburg. Ich durfte die feine Veranstaltung locker und leicht mit geliehener Canon Kamera - Danke dafür!!- begleiten. Das war das Problem: Mit entsprechendem Knips-Gerät in der Hand drehe ich völlig auf, wer kennt das nicht? :) - Ein schöner Tag, der gefolgt war von noch einem entspannten Tag, und noch einem. Mit netten Berlinern.
Danke Berlin, danke Mirjam! Und Meiki und Ali :) :)) :)))...
Für den, den's interessiert:
Dieser Hochzeitstag war gleichzeitig der erste Auftritt... für ein Kleid. MEIN Kleid. Denn ich darf mich seit meinem letzten Geburtstag über ein maßgeschneidertes Kleidchen freuen, das mir !U !W zum Geburtstag beschert hat und das der sympathischste und erheiterndste Schneider unserer Wahl in enger Zusammenarbeit mit mir angefertigt hat. Nach so einer beglückenden Erfahrung ist mein Bock auf H&M Shops und andere 1-Euro Läden gleichbleibend auf Null reduziert :-)... Weniger ist mehr, nein?
2.
Und dann das: Nach geschätzten 20 Jahren habe ich meine Hebamme wieder besucht! Die Hebamme, die mich auf die Welt gebracht hat, und die ich im Alter zwischen 1 und 10 jährlich jedenfalls 1x sah. Dorothea ist nun 88, und kann von sich behaupten, dass sie in über 40 Jahren Berufstätigkeit ca. 15.000 Kinder zur Welt brachte. Das kann nicht jede Frau von sich behaupten. Überhaupt ist Dorothea zur Vorbildnahme geeignet:
Nicht nur wegen der zwei Kuchen, die Du für Deinen Besuch gebacken hast. Deine ganze Person lehrt mehr Lebenssinn als 1000 Bücher. Ganz schön war's!
Nicht nur wegen der zwei Kuchen, die Du für Deinen Besuch gebacken hast. Deine ganze Person lehrt mehr Lebenssinn als 1000 Bücher. Ganz schön war's!
Donnerstag, 7. Juni 2012
Wir haben noch Zeit bis zum ökologischen Kollaps
Mann! Mit der Veröffentlichung dieses Artikels hätten sie mal wirklich bis zum Sommerloch warten können:
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bedrohte-umwelt-die-welt-vor-dem-oekologischen-kollaps-1.1376134
Was ich außerdem noch interessant fand:
Prof. Thomas O. Höllmann in "DIE ZEIT Geschichte, Nr.1 2012 - China"
--- Zitat Ende
Und, ach ja: Ich würde gern ein Agrar-Praktikum in China machen. Am besten noch vor dem Ökologischen Kollaps.
http://www.sueddeutsche.de/wissen/bedrohte-umwelt-die-welt-vor-dem-oekologischen-kollaps-1.1376134
"(...) Laut der Studie werden schon heute 43 Prozent der eisfreien Erdoberfläche für Landwirtschaft und zum Wohnen genutzt. Sollte der Trend anhalten, wäre die potentiell gefährliche 50-Prozent-Marke bereits 2025 erreicht."
Was ich außerdem noch interessant fand:
Prof. Thomas O. Höllmann in "DIE ZEIT Geschichte, Nr.1 2012 - China"
" (...) Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass maximal 12 bis 13 Prozent der Gesamtfläche Chinas als Ackerland genutzt werden können und das davon wiederum nur ein kleiner Teil Spitzenerträge erbringt. Die Folgen von Dürren, Überflutungen, Kältewellen, Schädlingsbefall und Erdbeben können deshalb dramatisch sein."
--- Zitat Ende
Und, ach ja: Ich würde gern ein Agrar-Praktikum in China machen. Am besten noch vor dem Ökologischen Kollaps.
Freitag, 1. Juni 2012
Der Griff ins Postfach
Manchmal habe ich das Gefühl, dass das ansteckend ist... Finde ich geil :-).
Linn is' lustig.
Die einzige Frage, die ich an Linn habe: Was war das für ein Fendt??? - Das werde ich sie fragen, wenn ich sie das nächste Mal sehe. Spätestens an ihrer Hochzeit :-P
Von: Linn
An: Richeza
Gesendet: 12:25 Freitag, 1.Juni 2012
Betreff: Trecker fahren!
Liebe Ricci,
ich bin am Wochenende Trecker gefahren - FENDT - und habe den ganzen Sonntag wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt. Da musste ich natürlich auch an Dich denken und schicke Dir auf diesem Weg viele liebe Grüße!Hoffe wir sehen uns bald mal wieder zum Grillen oder Spazierengehen oder was auch immer.Alles Liebe, Linn
Linn is' lustig.
Die einzige Frage, die ich an Linn habe: Was war das für ein Fendt??? - Das werde ich sie fragen, wenn ich sie das nächste Mal sehe. Spätestens an ihrer Hochzeit :-P
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Fendt,
Honigkuchenpferd,
kein John Deer,
Linn,
Traktor,
Wiedersehen
Donnerstag, 31. Mai 2012
Maika, die Schäferin
Neulich habe ich meine Kollegin Maika besucht. Maika und ihr Partner haben eine Schäferei. Die erste, die ich sehen durfte. Schön!
Ich muss sagen: Schafe und Lämmchen sind allein schon von ihrem gottgegebenen MäääääähhäääÄÄäähäää her ausgesprochen angenehme Tiere. Und faszinierend das Zusammenspiel und der Kreislauf von Mensch - Hütehunden - Schafen. Sehr maßvoll. Da werden die Wolle und die Felle verkauft, da wird selbst geschlachtet, Fleisch verkauft,...
Nach Hause gebracht habe ich außer vielen Bildern im Kopf und auf meiner Handy-Kamera beste selbstgemachte Schafsalami. Ich habe angebissen: Ich möchte Maika immer wieder sehen, und würde sehr gerne langfristig mein Lammfleisch bei ihr kaufen. Ich bewundere diese Form der Tierhaltung.
Schade nur, dass man momentan von 70 Schafen allein nicht leben kann.
Ich muss sagen: Schafe und Lämmchen sind allein schon von ihrem gottgegebenen MäääääähhäääÄÄäähäää her ausgesprochen angenehme Tiere. Und faszinierend das Zusammenspiel und der Kreislauf von Mensch - Hütehunden - Schafen. Sehr maßvoll. Da werden die Wolle und die Felle verkauft, da wird selbst geschlachtet, Fleisch verkauft,...
Nach Hause gebracht habe ich außer vielen Bildern im Kopf und auf meiner Handy-Kamera beste selbstgemachte Schafsalami. Ich habe angebissen: Ich möchte Maika immer wieder sehen, und würde sehr gerne langfristig mein Lammfleisch bei ihr kaufen. Ich bewundere diese Form der Tierhaltung.
Schade nur, dass man momentan von 70 Schafen allein nicht leben kann.
(-: Danke, Maika! ;-)
Dienstag, 22. Mai 2012
Wo die Erde aufhört, und das Meer anfängt - Portugal
Ich muss hier mal...
...ein wenig fotografisch aufforsten.
Fotografisch Aufforsten tut man von der Zeit her am besten im Mai.
Wenn man g'rad in Portugal war, z.B.
Für die Photo Effects zeichnet verantwortlich:
http://pixlr.com/o-matic/
...ein wenig fotografisch aufforsten.
Fotografisch Aufforsten tut man von der Zeit her am besten im Mai.
Wenn man g'rad in Portugal war, z.B.
Für die Photo Effects zeichnet verantwortlich:
http://pixlr.com/o-matic/
Mit herzlichem Dank an Babs, Rob, uuund Uwe!
Und Michael.
Für all die Veranlassung zum Lächeln und Lachen.
Schlagworte:
Babs,
Fotos,
Luís de Camões,
Portugal,
Rob,
Uwe,
Wedding Watching
Dienstag, 24. April 2012
Frühlingszeit, Motorsägenzeit
Heute war's soweit: Forstlicher Wettbewerb stand vor der Tür. Pflicht. Keine Kür.
Also bin ich hinmarschiert. Mit dem Chef seiner großzügigen Motorsägen-Ausrüstung (Stiefel gefühlt irgendwo im Größe-46er-Bereich, Schnittschutzhose arg lässig im baggy style,...).
Tja, um's kurz zu machen (es dürfte Euch nicht interessieren, dass ich NOCH besser hätte abschneiden (!) können, wenn beim Fallkerbschnitt die hypothetische Falllinie nicht ca 1,5m daneben gelegen hätte. Falls es doch den Einen oder Anderen interessiert: ich erzähl's immer wieder gerne :):
Ich bin 19. Siegerin von 45 geworden. Zweitbeste Frau von Fünfen.
Und der Preis: Eine quietschieknallorangene Stihl-Tasse.* Passt.
P.S.: Die Urkunde vom Forstlichen Wettbewerb kann zu den üblichen Kaffeezeiten jederzeit bei mir eingesehen werden :).
* Ihr erinnert Euch: Ich habe auch schon beklopptere Preise gewonnen....
Also bin ich hinmarschiert. Mit dem Chef seiner großzügigen Motorsägen-Ausrüstung (Stiefel gefühlt irgendwo im Größe-46er-Bereich, Schnittschutzhose arg lässig im baggy style,...).
Tja, um's kurz zu machen (es dürfte Euch nicht interessieren, dass ich NOCH besser hätte abschneiden (!) können, wenn beim Fallkerbschnitt die hypothetische Falllinie nicht ca 1,5m daneben gelegen hätte. Falls es doch den Einen oder Anderen interessiert: ich erzähl's immer wieder gerne :):
Ich bin 19. Siegerin von 45 geworden. Zweitbeste Frau von Fünfen.
Und der Preis: Eine quietschieknallorangene Stihl-Tasse.* Passt.
![]() |
| Richeza hat Stihl ;-) |
P.S.: Die Urkunde vom Forstlichen Wettbewerb kann zu den üblichen Kaffeezeiten jederzeit bei mir eingesehen werden :).
* Ihr erinnert Euch: Ich habe auch schon beklopptere Preise gewonnen....
Schlagworte:
Fällkerbschnitt,
Forstlicher Wettbewerb,
Preis,
Stihl,
Tasse,
Wertung
Mittwoch, 11. April 2012
Bilderrätsel: Finde den Fehler
Schlagworte:
Brille,
Fotos,
Johanna Pauline,
Wochenende
Mittwoch, 4. April 2012
Ois okee...
Schlagworte:
Bulldog,
Fotos,
kein Fendt :-P,
Ois okee,
Sämaschine
Montag, 5. März 2012
*zzzzzzzzz*
....zzzum Thema: DB
*Name von der Bloggerin geändert.
Auch wenn der Pumuckl in meiner Brust sich noch eine ganze Weile über diesen Sachverhalt aufregen könnte und ich einige Tage überlegt habe, ob ich nun a) die 40 Euro zahle, mit dem Schwamm drüber gehe, die Sache unter "Fehler gemacht!/Dazu gelernt?" verbuche, oder b) zunächst die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr anschreibe, um mich weiter mit der Frage zu beschäftigen, ob das Verhalten des Herrn Schmalhorn unberechtigt oder einfach nur nicht sehr freundlich war, jetzt also diese Wendung:
Happy End. DB bekommt ihr Geld. Und ich meinen Frieden, in dieser Sache.
Hintergrund:
Ich bin mir bewusst, dass ich Fehler gemacht habe. Nicht nur, dass ich Schaffner Schmalhorn einen Sadisten genannt habe, dass ich mich über Gebühr habe reizen lassen, von einem vielleicht doch nur sehr kleinen, beschränkten Mann, und enttäuscht war über die In-Existenz von Weihnachtsfrieden an jenem Tag.
Wichtiger noch: Ich habe es versäumt, vor dem Ausstieg Menschen im Zug um mich herum zu fragen, ob sie bereit wären, mir ihre Adresse zu geben um notfalls als Zeugen bereit zu stehen, falls ich den Sachverhalt doch noch klären lassen wolle. Und hauptsächlich weil mir diese Zeugen fehlen, breche ich meinen Widerstand hier ab. Denn am Ende behauptet Schmalhorn noch, ich hätte nackert auf seiner Nase Striptease getanzt, und die einzige Möglichkeit, sich gegen diesen Angriff von meiner Seite zu wehren sei gewesen, mich sofort aus dem Fenster zu werfen. Weil das aber nicht ging, habe er damit bis zum nächsten Halt gewartet. Oder irgend so ein Quatsch. Und ich kann nicht beweisen, dass die Szene sich nicht exakt so zugetragen hat.
Alternative:
Ich werde dem Schaffner ein perfides Denkmal setzen, indem ich "Schmalhorn" in meinen aktiven Schimpfwort-Katalog aufnehme. Und das nächste Mal, wenn ich im Zug sitze und sich was Unerfreuliches anbahnt, werde ich sagen - ruhig und kontrolliert: "Sie - sind - ein -Schmalhorn!" - Und falls ich dann aufblicke, und auf der Silberplakette vor mir steht zufaellig "Schmalhorn"...
...dann kann mir der Schaffner nichts anhaben.
Überhaupt,
es gibt Wichtigeres. Am vergangenen Freitag habe ich bei der Führerscheinstelle meinen Traktor-Führerschein beantragt. Ich hab's gar nicht nötig, mich über DB aufzuregen. Schließlich gibt es auch Deutz, Valtra, Claas, Fendt,........
Baden-Baden, den 27.02.2012
Sehr geehrte xxx,
wir bedanken uns für Ihre erneute Mitteilung zu der oben genannten Fahrpreisnacherhebung.
Ein erhöhter Fahrpreis wird erhoben, wenn der Reisende bei Reiseantritt keine gültige Fahrkarte besitzt bzw. vorlegen kann.
Der erhöhte Fahrpreis beträgt das Doppelte des Normalpreises für die vom Reisenden bereits zurückgelegte Strecke, mindestens jedoch 40,00 EUR. Ihr Vergleich wird nicht angenommen.
Ihre Zahlung in Höhe von EUR 40,00 erwarten wir nunmehr unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens bis zum 12.03.2012.
Vorsorglich teilen wir Ihnen noch mit, dass wir weitere Korrespondenz zu oben genannter Fahrpreisnacherhebung als gegenstandslos betrachten und nicht mehr beantworten werden.
Mit freundlichen Grüßen
DB Vetrieb GmbH
Fahrpreisnacherhebung
Franzi Fahrschein*
*Name von der Bloggerin geändert.
Auch wenn der Pumuckl in meiner Brust sich noch eine ganze Weile über diesen Sachverhalt aufregen könnte und ich einige Tage überlegt habe, ob ich nun a) die 40 Euro zahle, mit dem Schwamm drüber gehe, die Sache unter "Fehler gemacht!/Dazu gelernt?" verbuche, oder b) zunächst die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr anschreibe, um mich weiter mit der Frage zu beschäftigen, ob das Verhalten des Herrn Schmalhorn unberechtigt oder einfach nur nicht sehr freundlich war, jetzt also diese Wendung:
Happy End. DB bekommt ihr Geld. Und ich meinen Frieden, in dieser Sache.
Hintergrund:
Ich bin mir bewusst, dass ich Fehler gemacht habe. Nicht nur, dass ich Schaffner Schmalhorn einen Sadisten genannt habe, dass ich mich über Gebühr habe reizen lassen, von einem vielleicht doch nur sehr kleinen, beschränkten Mann, und enttäuscht war über die In-Existenz von Weihnachtsfrieden an jenem Tag.
Wichtiger noch: Ich habe es versäumt, vor dem Ausstieg Menschen im Zug um mich herum zu fragen, ob sie bereit wären, mir ihre Adresse zu geben um notfalls als Zeugen bereit zu stehen, falls ich den Sachverhalt doch noch klären lassen wolle. Und hauptsächlich weil mir diese Zeugen fehlen, breche ich meinen Widerstand hier ab. Denn am Ende behauptet Schmalhorn noch, ich hätte nackert auf seiner Nase Striptease getanzt, und die einzige Möglichkeit, sich gegen diesen Angriff von meiner Seite zu wehren sei gewesen, mich sofort aus dem Fenster zu werfen. Weil das aber nicht ging, habe er damit bis zum nächsten Halt gewartet. Oder irgend so ein Quatsch. Und ich kann nicht beweisen, dass die Szene sich nicht exakt so zugetragen hat.
Alternative:
Ich werde dem Schaffner ein perfides Denkmal setzen, indem ich "Schmalhorn" in meinen aktiven Schimpfwort-Katalog aufnehme. Und das nächste Mal, wenn ich im Zug sitze und sich was Unerfreuliches anbahnt, werde ich sagen - ruhig und kontrolliert: "Sie - sind - ein -Schmalhorn!" - Und falls ich dann aufblicke, und auf der Silberplakette vor mir steht zufaellig "Schmalhorn"...
...dann kann mir der Schaffner nichts anhaben.
Überhaupt,
es gibt Wichtigeres. Am vergangenen Freitag habe ich bei der Führerscheinstelle meinen Traktor-Führerschein beantragt. Ich hab's gar nicht nötig, mich über DB aufzuregen. Schließlich gibt es auch Deutz, Valtra, Claas, Fendt,........
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Happy End,
Schaffner,
Schimpfwort,
Schlichtung,
Schmalhorn,
Traktor,
Vergleich,
Zugbegleiter
Mittwoch, 15. Februar 2012
Die Bahn-Wahn-Vorstellung*
* Den Titel fand ich einfach ein wenig gut. Er hat NIX, NIX, NIX mit dem nachfolgenden Blogpost zu tun.
Liebe Freunde,
es geht weiter. Luft holen und anschnallen.
Nach dem 1.Akt (Ein Zugbegleiter tritt in mein Leben, und ich sogleich wieder aus seinem (Zug)) und dem 2. Akt (Offene Fragen, Ein Schriftwechsel), folgt nun, ganz frisch und schneebedeckt der 3.Akt.
Ich erhielt erneut Post von der Bahn. Vorab möchte ich betonen, dass mich das ansich gefreut hat. Schließlich hätte es mich bei meinem -in dieser Sache- bösewichtigem Bahn-Bild nicht gewundert, wenn jetzt ein Inkasso-Unternehmen im Namen der Bahn mit An-Mich-Schreiben dran gewesen wäre. Also gut.
Doch der Inhalt der Antwort dämpfte meine Freude sogleich. Nach der Lektüre war einer meiner ersten Gedanken: "Wie bekloppt muss so ein Schreiben auf einen Nicht-Juristen wirken???"
Dazu folgender Wortlaut:
--- Soweit nicht zu beanstanden.---
---Soweit nicht zu beanstanden, außer dass der Absatz ein wenig bedeutungs-abgemagert daher geschlichen kommt.---
---Danke. Das ist echt nett. Jetz' sag' bloß. Statt vollen EUR 40 zahle ich jetzt also ermäßigte EUR 40 (siehe unten). Um was wurde hier ermäßigt? Verzugszinsen? Mahngebühren? Gutgeschrieben Bonus-Punkte? - Gerne hätte ich erfahren, wieviel die Ermäßigung -und damit die Serviceorientierung der DB- wert ist.---
---Nein, habe ich nicht! Erstens wird dieser Satz nicht besser, wenn man ihn in jedem Schreiben automatisch wiederverwendet. Und zweitens: Schließlich wurde auch während der Zugfahrt kein Kunde der DB vergleichbar behandelt wie ich, als sich die wüste Szene mit Rausschmiss am Ende abgespielt hat. Diese ständig wiederkehrenden ***-Floskeln sind meine eigentliche Feinde, grrrrr..... Vor allem, wenn edle Worte wie "Pflicht", "Gleichbehandlung", et altera für Entschuldigungen herangezogen werden, die nichts entschuldigen.---
Ich bin wieder dran, mit Schreiben! :-) Eine Mail an Pro Bahn e.V., und eine Mail an Die Bahn.
- Ich habe es aufgegeben, auf Antworten von der DB auf meine Fragen zu hoffen. Ich kann das entschuldigen. Oft genug habe ich ja schon auf meine eigenen Fragen keine einfachen Antworten. Daher möchte ich das ganze Theater mit einem Vorschlag beenden:
Nun hoffentlich Schluss damit.
--- Nachtrag 16.Februar 2012, @911:
Justament rief mich ein freundlicher Vertreter des Fahrgastverbands Pro Bahn e.V. auf mein Mail von gestern hin an. Hut ab. So schnell hatte ich nicht mit einer Reaktion gerechnet. - Ich glaube, ich bin gut beraten, wenn ich mich mit der Geschichte an die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr wende. * nextstep* Mir hat das Gespräch geholfen, einen differenzierteren Blick einzunehmen. Denn tatsächlich ist die Sache nicht 100% klar & easy.
Was ich jetzt schon weiß: Ich werde Mitglied bei Pro Bahn e.V. (Ich mag das "pro", anstatt "anti"),
Liebe Freunde,
es geht weiter. Luft holen und anschnallen.
Nach dem 1.Akt (Ein Zugbegleiter tritt in mein Leben, und ich sogleich wieder aus seinem (Zug)) und dem 2. Akt (Offene Fragen, Ein Schriftwechsel), folgt nun, ganz frisch und schneebedeckt der 3.Akt.
Ich erhielt erneut Post von der Bahn. Vorab möchte ich betonen, dass mich das ansich gefreut hat. Schließlich hätte es mich bei meinem -in dieser Sache- bösewichtigem Bahn-Bild nicht gewundert, wenn jetzt ein Inkasso-Unternehmen im Namen der Bahn mit An-Mich-Schreiben dran gewesen wäre. Also gut.
Doch der Inhalt der Antwort dämpfte meine Freude sogleich. Nach der Lektüre war einer meiner ersten Gedanken: "Wie bekloppt muss so ein Schreiben auf einen Nicht-Juristen wirken???"
Dazu folgender Wortlaut:
Sehr geehrte Frau xxx,
Ihre erneute Mitteilung zu oben genannter Fahrpreisnacherhebung vom 24.12.2011 haben wir erhalten und teilen Ihnen dazu folgendes mit:
--- Soweit nicht zu beanstanden.---
Die Fahrpreisnacherhebung wurde erstellt, da bei der Kontrolle für die in Anspruch genommene Leistung keine gültige Fahrkarte vorgezeigt werden konnte. nach den Beförderungsbedingungen hat der Fahrgast dafür den erhöhten Fahrpreis in Höhe von mindestens EUR 40,00 zu entrichten.
---Soweit nicht zu beanstanden, außer dass der Absatz ein wenig bedeutungs-abgemagert daher geschlichen kommt.---
Als Zeichen unserer Serviceorientierung und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht haben wir die Forderung bereits ermäßigt.
---Danke. Das ist echt nett. Jetz' sag' bloß. Statt vollen EUR 40 zahle ich jetzt also ermäßigte EUR 40 (siehe unten). Um was wurde hier ermäßigt? Verzugszinsen? Mahngebühren? Gutgeschrieben Bonus-Punkte? - Gerne hätte ich erfahren, wieviel die Ermäßigung -und damit die Serviceorientierung der DB- wert ist.---
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir auch im Hinblick auf die Gleichbehandlung aller Kunden keine andere Entscheidung treffen können.
---Nein, habe ich nicht! Erstens wird dieser Satz nicht besser, wenn man ihn in jedem Schreiben automatisch wiederverwendet. Und zweitens: Schließlich wurde auch während der Zugfahrt kein Kunde der DB vergleichbar behandelt wie ich, als sich die wüste Szene mit Rausschmiss am Ende abgespielt hat. Diese ständig wiederkehrenden ***-Floskeln sind meine eigentliche Feinde, grrrrr..... Vor allem, wenn edle Worte wie "Pflicht", "Gleichbehandlung", et altera für Entschuldigungen herangezogen werden, die nichts entschuldigen.---
Wir bitten unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens um Überweisung des Betrags in Höhe von EUR 40 bis zum 23.02.2012.
Mit freundlichen Grüßen,
DB Vertrieb GmbH
Fahrpreisnacherhebung
Anlage: Zahlschein
Ich bin wieder dran, mit Schreiben! :-) Eine Mail an Pro Bahn e.V., und eine Mail an Die Bahn.
- Ich habe es aufgegeben, auf Antworten von der DB auf meine Fragen zu hoffen. Ich kann das entschuldigen. Oft genug habe ich ja schon auf meine eigenen Fragen keine einfachen Antworten. Daher möchte ich das ganze Theater mit einem Vorschlag beenden:
Sehr vereehrte Damen und Herren der DB Vertrieb GmbH/Fahrpreisnacherhebung,vielen Dank für Ihr Schreiben vom 9.2.2012.Erneut enthält Ihre Antwort nichts Neues und vor allem keine Antwort auf meine zwei Fragen. Zumindest keine direkte.Um das Ganze abzukürzen, hier ein Vergleichsangebot:Ihrem Schreiben entnehme ich indirekt, dass es mit einem erhöhtem Beförderungsentgelt i.H.v. 40 Euro für die Strecke von A nach B bei meiner Fahrt am 24.Dezember 2011 bereits getan gewesen wäre.(Arg.: Einfache Fahrt für die betreffende Strecke, mit BahnCard 25 ---- 15,90 Euro. D.h. Doppelter Fahrpreis = 31,80 Euro. D.h. Erhöhtes Beförderungsentgelt = 40 Euro.)Den Ausschluss von der Weiterbeförderung will ich daher nicht weiter thematisieren und verzichte insoweit auf etwaige Ansprüche.Ihre unstreitige Forderung i.H.v. 40 Euro würde ich daher für einen Vergleich um denjenigen Betrag der Kosten kürzen, die mir durch den Ausschluss von der Weiterbeförderung durch Ihren Zugbegleiter in D entstanden sind.(Einfache Fahrkarte von D in meine Heimatstadt, mit BahnCard 25 --- 8,30 Euro, siehe Scan-Anhang meiner ersten Mitteilung an Sie).Ich bin daher gerne bereit, zur finalen Erledigung dieses Sachverhalts der DB 31,70 Euro zu überweisen.Bitte geben Sie kurz Zeichen, ob Sie mit diesem Vergleich einverstanden sind.Mit freundlichen Grüßen,Richeza
Nun hoffentlich Schluss damit.
--- Nachtrag 16.Februar 2012, @911:
Justament rief mich ein freundlicher Vertreter des Fahrgastverbands Pro Bahn e.V. auf mein Mail von gestern hin an. Hut ab. So schnell hatte ich nicht mit einer Reaktion gerechnet. - Ich glaube, ich bin gut beraten, wenn ich mich mit der Geschichte an die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr wende. * nextstep* Mir hat das Gespräch geholfen, einen differenzierteren Blick einzunehmen. Denn tatsächlich ist die Sache nicht 100% klar & easy.
Was ich jetzt schon weiß: Ich werde Mitglied bei Pro Bahn e.V. (Ich mag das "pro", anstatt "anti"),
Schlagworte:
Ausschluss von der Weiterbeförderung,
DB,
Die Bahn,
Die Bahn-Wah-Vorstellung,
Entschuldigung,
Erhöhtes Beförderungsentgelt,
Fahrpreisnacherhebung,
Schreiben,
Vergleichsangebot
Donnerstag, 9. Februar 2012
Es ist mir eine Lehre
Jetzt, wo ich mir nicht mehr die Frage stelle, ob ich weitermache mit meiner landwirtschaftlichen Ausbildung oder nicht, merke ich, dass ich den Status "Lehrling" zunehmend selbstbewusst und ernsthaft ausfülle. Weiterhin habe ich den Eindruck, viel lernen zu können und vor allem zu wollen.
Aber manchmal hilft auch der beste Wille nichts. Gestern zum Beispiel. Da habe ich (immerhin ungewollt) den Seitenspiegel vom betriebseigenen Opel Combo am Lagertor abgefahren, als ich den Wagen rückwärts ins Lager fahren wollte. Das ist doof, wenn man sich mit dem Kopf umdreht, durch das Heckfenster schaut, da alles frei ist, und dann..... *kr!"§$%&/(??@f*......! Es war mir mehr als nur ein bisschen peinlich. Dementsprechend musste ich es Philipp, meinem Chef, auch umgehend rapportieren.
Ich so: "Du musst jetzt sagen 'Das ist schlecht!'." (Philipp flucht und schimpft angenehm selten. Das ist mir von Anfang an positiv aufgefallen. Er kann dafür aber in einem sehr spezifischen Tonfall 'Das ist schlecht' sagen.)
Philipp so: "Ok. Das ist schlecht."....
Er hat es mit Fassung getragen. Und sogleich in eine vergleichbare Geschichte übergeleitet: Ja, das sei ihm auch schon passiert. Der Combo sei einmal von einer Lawine erwischt worden. Wie er dann anschließend so auf der Autobahn gefahren sei, sei plötzlich der eine Seitenspiegel ab gewesen. Ja, wirklich.... Tolle Geschichte. Blöd nur, dass ich sie vorher nicht gekannt habe. Ansonsten wäre ich versucht gewesen, mein Malheur mit einer ähnlichen guten Story zu tarnen.
Nu' isses passiert. Schwamm drüber.
Zwischenergebnis: Ich habe großes Glück mit meinem Betrieb. Und solange Kollege Ulli meine Malheurs so einfach mit Klebeband wieder fixieren kann, wie den abgefahrenen Seitenspiegel, und mir am nächsten Tag dann auch noch stolz mitteilt, dass der Spiegel selbst bei 190km/h halten würde, wie er gerade getestet habe, solange.... ziehe ich ganz einfach Lehren aus meinen Fehlern. Und das sitzt nun hoffentlich: Seitenspiegel sind zum Rückwärtsfahren da!
(Chef konnte sich später den Witz nicht verkneifen, wie ich das bei einer Tor-Breite von 5,5m nur geschafft hätte??? Mann könnte da ja sogar quer einparkieren.... )
Weitere Blogposts zu Opel Combos, Gabelstaplern, Hubwagen, Hoftracs, ja, und Bulldogs auch, sowie zu meinen neuen Lebensabschnits-Tieren, den Legehennen, und andere großen und kleinen Gedanken folgen bald. Sicher.
Gockernd, glucksend und grüßend,
Richeza
Aber manchmal hilft auch der beste Wille nichts. Gestern zum Beispiel. Da habe ich (immerhin ungewollt) den Seitenspiegel vom betriebseigenen Opel Combo am Lagertor abgefahren, als ich den Wagen rückwärts ins Lager fahren wollte. Das ist doof, wenn man sich mit dem Kopf umdreht, durch das Heckfenster schaut, da alles frei ist, und dann..... *kr!"§$%&/(??@f*......! Es war mir mehr als nur ein bisschen peinlich. Dementsprechend musste ich es Philipp, meinem Chef, auch umgehend rapportieren.
Ich so: "Du musst jetzt sagen 'Das ist schlecht!'." (Philipp flucht und schimpft angenehm selten. Das ist mir von Anfang an positiv aufgefallen. Er kann dafür aber in einem sehr spezifischen Tonfall 'Das ist schlecht' sagen.)
Philipp so: "Ok. Das ist schlecht."....
Er hat es mit Fassung getragen. Und sogleich in eine vergleichbare Geschichte übergeleitet: Ja, das sei ihm auch schon passiert. Der Combo sei einmal von einer Lawine erwischt worden. Wie er dann anschließend so auf der Autobahn gefahren sei, sei plötzlich der eine Seitenspiegel ab gewesen. Ja, wirklich.... Tolle Geschichte. Blöd nur, dass ich sie vorher nicht gekannt habe. Ansonsten wäre ich versucht gewesen, mein Malheur mit einer ähnlichen guten Story zu tarnen.
Nu' isses passiert. Schwamm drüber.
Zwischenergebnis: Ich habe großes Glück mit meinem Betrieb. Und solange Kollege Ulli meine Malheurs so einfach mit Klebeband wieder fixieren kann, wie den abgefahrenen Seitenspiegel, und mir am nächsten Tag dann auch noch stolz mitteilt, dass der Spiegel selbst bei 190km/h halten würde, wie er gerade getestet habe, solange.... ziehe ich ganz einfach Lehren aus meinen Fehlern. Und das sitzt nun hoffentlich: Seitenspiegel sind zum Rückwärtsfahren da!
(Chef konnte sich später den Witz nicht verkneifen, wie ich das bei einer Tor-Breite von 5,5m nur geschafft hätte??? Mann könnte da ja sogar quer einparkieren.... )
Weitere Blogposts zu Opel Combos, Gabelstaplern, Hubwagen, Hoftracs, ja, und Bulldogs auch, sowie zu meinen neuen Lebensabschnits-Tieren, den Legehennen, und andere großen und kleinen Gedanken folgen bald. Sicher.
Gockernd, glucksend und grüßend,
Richeza
Schlagworte:
Chef,
Lehre,
Opel Combo,
Pilipp,
Seitenspiegel,
Tor
Donnerstag, 26. Januar 2012
Zunächst einmal möchten wir Ihnen sagen, dass...
...wir die seltenen Beschwerden über unsere Zugbegleiter sehr ernst nehmen. Schließlich gehören Kundenservice und Freundlichkeit zu den wesentlichen Eigenschaften, die wir als Unternehmen repräsentieren wollen.
- Das ist der schönste Satz eines Schreibens der DB Bahn, das mich heute erreicht hat. Das "selten" in "seltenen Beschwerden" wirkt auf mich ein wenig gekünstelt. Würde da nicht "selten" stehen, würde man gar nicht erst angeregt, darüber nachzudenken, wie häufig Beschwerden über Zugbegleiter tatsächlich sind. Und auch den vorhandenen Wille, Kundenservice und Freundlichkeit repräsentieren zu wollen finde ich gut. Echt jetzt.
Ich hatte dem Unternehmen von den Vorfällen am 24. Dezember vergangenen Jahres berichtet und vor Zahlung des erhöhten Beförderungsentgelts um Stellungnahme zu zwei Fragen gebeten.
(Frage 1: War der Zugbegleiter verpflichtet, mir zusätzlich zum erhöhten Beförderungsentgelt noch eine einfache Fahrkarte von C in meine Heimatstadt zu verkaufen?
Frage 2: War der Zugbegleiter berechtigt, mich in D von der Weiterbeförderung auszuschließen, indem er mich zwang, den Zug umgehend zu verlassen?).
In dem heutigen Schreiben der DB Bahn wird darauf nicht eingegangen. Stattdessen werde ich gebeten, (...) "Verständnis dafür (zu haben), dass wir aus Gründen einer fairen Gleichbehandlung aller Kunden auch in Ihrem Fall leider keine Ausnahme machen können und auf der Begleichung unser berechtigten Forderung bestehen müssen."
- Herrje, ich glaube heute Nacht werde ich einen Alptraum haben: Wie alle Kunden der Bahn gleich behandelt werden wie ich, und reihenweise aus dem Zug fliegen. Ungeheure Vorstellung.......!
Ich habe also vorhin erneut an Die Bahn geschrieben. Denn ich hätten den Sachverhalt gerne geklärt, um wieder unbeschwert Zug fahren zu können:
Sehr geehrte Damen und Herren der DB Vertrieb GmbH Fahrpreisnacherhebung,
vielen Dank für Ihr Schreiben vom 20.01.2012.
Bei der Prüfung meiner Mitteilung zur Fahrt am 24.12.2011 scheinen in Ihrer Abteilung meine Fragen abhanden gekommen zu sein. Jedenfalls enthält das Schreiben keine Antworten.
Ich bitte weiterhin vor Zahlung der offenen Forderung zunächst um Stellungnahme zu folgenden zwei Fragen:
1. (...)
2. (...)
Sie verstehen, dass ich ohne Stellungnahme zu diesem nicht ganz alltäglichen Sachverhalt voerst die offene Forderung - das erhöhte Beförderungsentgelt in Höhe von 40 Euro an sich ist unstrittig - nicht begleichen kann.
Der Ausschluss von der Weiterbeförderung vor Augen der Mitreisenden war für mich äußerst demütigend. Zieht man in Erwägung, dass dem voraus die -möglicherweise- nicht gerechtfertigte Aufforderung des Zugbegleiters erfolgte, zusätzlich zum erhöhten Beförderungsentgelt auch noch eine einfache Zugfahrkarte lösen zu müssen, dann wird der gesamte Vorgang noch unangenehmer. Zumindest eine Entschuldigung Ihres Unternehmens an mich als eine langjährige Bahnkundin wäre dann angemessen.
Ich bitte Sie daher um eine substantiierte Stellungnahme, zugeschnitten auf meinen Sachverhalt. Anderenfalls werde ich Einrichtungen des Verbraucherschutzes konsultieren.
Mit freundlichen Grüßen,
Richeza
Schlagworte:
Antwort,
Ausschluss von der Weiterbeförderung,
DB,
Die Bahn,
Erhöhtes Beförderungsentgelt,
Fahrpreisnacherhebung,
Fragen,
offene Forderungen,
Stellungnahme
Montag, 23. Januar 2012
Huhn ist nicht gleich Kuh
Tönt banal, der Titel. Ist es für mich aber nicht.
Die erfolgte Umstellung von ein paar Dutzend Kühen (paradiesisch!) auf Tausende von Hennen (Realität...) ist anfangs nicht ganz einfach für mich. Hilfreich dabei ist, dass ich (wieder 1x) fettes Glück hatte: Mein aktueller Betrieb ist gut. Zwei Generationen wirtschaften dort vorbildlich (und faszinierend) zusammen. Der Umgang miteinander ist direkt und auf gleicher Augenhöhe.
Meine Tätigkeitsbereiche bisher: Spannend. Queerbeet.
Ich freue mich auf Sommer II auf'm Acker! Und im Stall. Und beim Eiersortieren. Und beim Rest* auch.
* Das Mittagessen, das meine Senior-Chefin täglich auf den Tisch zaubert, macht mich ganz glücklich :-P...
Die erfolgte Umstellung von ein paar Dutzend Kühen (paradiesisch!) auf Tausende von Hennen (Realität...) ist anfangs nicht ganz einfach für mich. Hilfreich dabei ist, dass ich (wieder 1x) fettes Glück hatte: Mein aktueller Betrieb ist gut. Zwei Generationen wirtschaften dort vorbildlich (und faszinierend) zusammen. Der Umgang miteinander ist direkt und auf gleicher Augenhöhe.
Meine Tätigkeitsbereiche bisher: Spannend. Queerbeet.
Ich freue mich auf Sommer II auf'm Acker! Und im Stall. Und beim Eiersortieren. Und beim Rest* auch.
* Das Mittagessen, das meine Senior-Chefin täglich auf den Tisch zaubert, macht mich ganz glücklich :-P...
Samstag, 24. Dezember 2011
Wie man aus einem Zug der DB fliegt - Die etwas andere Weihnachtsgeschichte
Diese Zufälle. Da schrieb ich gerade noch im letzten Beitrag gut gelaunt
Es war am Morgen des 24. Dezember, Samstag. Ich hatte eben noch den Cello-Bogen für meinen Bruder abholen können, eilte zur U-Bahn, und prompt kam die Bahn eingefahren, just in dem Moment als ich den Bahnsteig betrat. Am Hauptbahnhof spuckte mich die Tür aus, ich rannte zum Zug in Richtung Heimat. Zeit zum Fahrkartenkauf blieb nicht mehr. Mein Fehler. Und so nahm das Unheil seinen Lauf. Ich sah den Schaffner am Bahnsteig stehen, in einer Unterredung. Ich wollte nicht stören, um zu sagen, dass ich keinen Fahrausweis hatte, und ob ich im Zug nachlösen könne. Stieg ein. Mein Fehler. Verschwitzt sank ich in auf einen Sitzplatz. Der Schaffner kam wenige Minuten nach Abfahrt zur Fahrkartenkontrolle. Ich saß da, mit gezückter BahnCard und Geldbeutel, und wollte freundlich nachlösen.
Der Schaffner: "Nein, das geht nicht mehr, Fahrkarten im Zug lösen. Schon seit 2007. Sie fahren ohne Fahrkarte. Das kostet 40 Euro. Sie fahren bis A, von dort können Sie eine Fahrkarte kaufen. - Warten Sie, ich bin gleich wieder bei Ihnen."
- Stop. - Der Zug fährt wieder an. Die freundliche Familie nebenan bietet mir zwischenzeitlich an, dass ich bis B gerne bei ihnen auf ihr Bayern-Ticket mitfahren könne, sofern der Schaffner sich noch darauf einließe. Ich danke, und sage, dass ich andernfalls die 40 Euro zahle. Der Schaffner kommt zurück.
Ich frage ihn: "Lassen Sie vielleicht mit sich handeln? Ich könnte bei diesen Herrschaften bis B mitfahren und mir dort für den Rest der Strecke eine Fahrkarte kaufen?"
Der Schaffner: "Nein, das geht nicht. Nicht, wenn man sich für ein Bayern-Ticket erst im Zug zusammenfindet."
Ich murmel hörbar vor mich hin, mein Fehler: "...Toll,... ausgerechnet an Weihnachten! " - und finde mich bereits damit ab, dass ich 40 Euro für die Fahrt in die Heimat zahlen muss.
Er so: "Das hat nichts mit Weihnachten zu tun. Ich tue nur meine Pflicht."
(Dieser Satz ist es, der mich von 180 auf 240 bringt: Das ist der Satz der Nazi-Schergen, der Mauerschützen, aller Folterknechte. Kurz: Der Satz, der Menschlichkeit und Gewissen ausschalten kann. Ich weiß, ich lehne mich in diesem Moment sehr weit aus dem DB-Fenster, wenn ich das schreibe.)
Ich so, mein Fehler: "Toooooll!.... 1 mit Stern!...Wirklich! . Sie machen das eeeecht gut!... (und nuschele weiter) Meine BahnCard wird gekündigt..... kann ich mir nicht mehr leisten.......Erstklassiger Service."
Er so: "Nun, Sie fuhren bis C (das war der letzte Stop) ohne Fahrkarte......"
Während er neben mir steht, nehme ich mein Mobiltelefon zur Hand und rufe meinen Vater an, um ihm zu sagen, dass ich um soundsoviel Uhr in der Heimat ankommen werde, dass ich keine Zeit mehr hatte, vor Fahrtantritt eine Karte zu kaufen, weswegen mir gerade ein freundlicher Schaffner 40 Euro abknöfpt. Mein Fehler.
Der Schaffner tippt weiter reglos und kühl auf seinem Umhänge-Computer herum. So geht das eine Weile. Die Stimmung lädt sich auf. Ich reiße ihm forsch die BahnCard aus der Hand, nachdem er meine Daten aufgenommen hat. Ich darf das. Das ist meine BahnCard.
Ich frage: "Kann ich die 40 Euro auch sofort bar bezahlen? Dann ist die Sache erledigt."
Er so: "Warten Sie einen Moment. Ich rechne gerade aus, was die Fahrt von C bis zu Ihrem Zielbahnhof kostet....."
Ich bin verwirrt: Bekomme ich jetzt doch eine Fahrkarte im Zug, oder wie...? Doch sogleich realisere ich, dass der Schaffner daran denkt, ZUSÄTZLICH zum erhöhten Beförderungsentgelt von 40 Euro mir noch eine Fahrkarte anzudrehen. Ich denke, der spinnt: Hallo! Ich zahle jetzt 40 Euro, damit ist die Sache geritzt. Das ist dann mein Fahrschein. Ich muss nicht außerdem noch einen Fahrschein lösen!!!!!
Ich so: "Äääähm,... darf ich Ihren Namen erfahren?.... (er zeigt auf sein silbernes Schildchen. Dort steht: P. Schmalhorn)... Aha, Herr P. Schmalhorn? Werde ich mir merken."
Er bleibt hart, eiskalt, wenig kooperativ. Doch, das müsste ich: 40 Euro ab der Fahrkartenkontrolle bis zum nächsten Halt, und von da ab eine reguläre Fahrkarte... Ich bemerke, wie er seine gefühlte Macht auskostet. Er ist nicht nett. Ich auch nicht (mehr).
Ich werde zornig, mein GROSSER Fehler, und sage, langsam, deutlich: "Sie - sind - ein - Sadist!"
Er so: "So. Für Sie ist die Fahrt beim nächsten Halt beendet.. Hier (reicht mir den Zettel für die Fahrpreisnacherhebung). Sie steigen in D aus."
Er geht. Der Halt in D kommt. Ich steige nicht aus. Der Zug fährt an. Der Schaffner kommt wieder.
Er so: "Sie noch hier??? - Ich sage es Ihnen zum letzten Mal: Sie steigen beim nächsten Halt aus!"
Ich so: "Können wir das nicht gütlich lösen?"
Er so: " Ich habe Sie 2x gewarnt (Ich weiss in dem Moment nicht, wie er bis 2 zählt).... Ich lasse mich nicht beleidigen. Sie steigen aus."
Ich so, nicht mein Fehler: "Hören Sie, dann stellen Sie mir eben einen Fahrschein bis in meine Stadt aus. Ich steige nicht aus. Sie können gerne die Polizei holen."
Der nächste Halt kommt. Und mit ihm der Schaffner. Er steht vor mir: "Sie. Sie steigen jetzt aus."
Ich so: "Ich steige nicht aus. Sie können die Polizei holen."
Er so: "Guuuuut. .... Aber nur zur Ihrer Information: Wenn ich jetzt die Polizei rufe, dann tragen SIE die Kosten für den Polizeieinsatz. Und die Kosten, dass dieser Zug hier so lange stehen bleibt, bis die Polizei da ist. Das sind alles Regressansprüche, die auf SIE zukommen."
Ich denk mir: Erzähl' mir nichts von Regressansprüchen, Du Depp. Ich habe Jura studiert. Doch trotzdem bekomme ich in dem Moment weiche Knie. Mein Fehler.
Schließlich steige ich am Arsch der Welt aus. Wegen eines A*** von Schaffner.
Ich rufe meinen Bruder am, um ihm zu sagen, dass mich der Schaffner unterwegs aus dem Zug geschmissen hat. Seine erste Reaktion ("Dreckssack!") tut mir gut und nimmt mir jedenfalls die überschäumende Wut, ja, fast ist es Hass, die ich verspüre. Ich kaufe mir sogleich eine Fahrkarte von Arsch der Welt zu meiner Heimatstadt. Ich habe nun 1 Stunde Zeit, um über das Erlebte nachzudenken und auf den nächsten Zug zu warten. Mehr kann ich am Arsch der Welt nicht tun. Denn es gibt dort am 24. Dezember NICHTS, wo man sich einen warmen Kaffee kaufen könnte. Also denke ich nach: Über mein Verhalten auch, meine Fehler.
Und ich hatte Zeit, meinen Zettel mit dem erhöhten Beförderungsentgelt von 40 Euro in Ruhe zu studieren. Und da steht drauf: Ich hätte damit bis in meine Heimatstadt fahren dürfen. Ohne zusätzlichen Fahrschein.
ENDlich, in meiner Stadt angekommen schaue ich mir das alles doch Mal genauer an. Die aktuellen Beförderungsbedingungen der DB vor allem:
Ich habe in meinen Augen keine Weisung des Schaffners missachtet, die meinen Ausschluss von der Weiterbeförderung gerechtfertigt hätte. Ich war zahlungsbereit. Er hätte mir alles andrehen können an Fahrkarten, was sein Umhänge-Computer her gegeben hätte, ich hätte es zuhause nochmals überprüft und mich notfalls an Die Bahn gewandt. Und die Weisung des Schaffners zu missachten, den Zug am Arsch der Welt vor Beendigung meiner Fahrt umgehend zu verlassen kann kaum den Schaffner dazu berechtigen, mich anzuweisen, den Zug am Arsch der Welt vor Beendigung meiner Fahrt umgehend zu verlassen. Mh? - Wenn der Schaffner der Ansicht war, dass ich ihn mit dem Satz "Sie sind ein Sadist." beleidigt habe, dann kann er strafrechtliche Ermittlungen gegen mich anstrengen. Aber mich nicht nötigen, unter Androhung womöglich hoher Regressforderungen, den Zug schnellstens zu verlassen.
Eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung ging von mir nicht aus. Ich habe wiederholt meine Einigungs- und Zahlungsbereitschaft deutlich signalisiert. Ich war nicht außer Rand und Band, nicht versucht, den Schaffner auf's Wildeste zu beschimpfen und zu schmähen, von wegen "Sieeeee,.... Sieee....!". Ich war still -wie die Mitreisenden bemerkten-, nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich ihn für einen Menschen mit sadistischen Zügen hielt.
Ich werde der Die Bahn schreiben und ihr diese Geschichte berichten.
Soviel zum Unwort des Jahres, dem Wörtchen "schnell": Manchmal ist es eben doch besser, eine U-Bahn sausen zu lassen, und gleich den Zug später zu nehmen.
:-)
"...und wenn man Aussicht hat, eine verpasst geglaubte U-Bahn mit ein bisschen Rennen doch noch zu erreichen, dann sollte man mal kurz schnell machen",und dann passiert mir das.
Es war am Morgen des 24. Dezember, Samstag. Ich hatte eben noch den Cello-Bogen für meinen Bruder abholen können, eilte zur U-Bahn, und prompt kam die Bahn eingefahren, just in dem Moment als ich den Bahnsteig betrat. Am Hauptbahnhof spuckte mich die Tür aus, ich rannte zum Zug in Richtung Heimat. Zeit zum Fahrkartenkauf blieb nicht mehr. Mein Fehler. Und so nahm das Unheil seinen Lauf. Ich sah den Schaffner am Bahnsteig stehen, in einer Unterredung. Ich wollte nicht stören, um zu sagen, dass ich keinen Fahrausweis hatte, und ob ich im Zug nachlösen könne. Stieg ein. Mein Fehler. Verschwitzt sank ich in auf einen Sitzplatz. Der Schaffner kam wenige Minuten nach Abfahrt zur Fahrkartenkontrolle. Ich saß da, mit gezückter BahnCard und Geldbeutel, und wollte freundlich nachlösen.
Der Schaffner: "Nein, das geht nicht mehr, Fahrkarten im Zug lösen. Schon seit 2007. Sie fahren ohne Fahrkarte. Das kostet 40 Euro. Sie fahren bis A, von dort können Sie eine Fahrkarte kaufen. - Warten Sie, ich bin gleich wieder bei Ihnen."
- Stop. - Der Zug fährt wieder an. Die freundliche Familie nebenan bietet mir zwischenzeitlich an, dass ich bis B gerne bei ihnen auf ihr Bayern-Ticket mitfahren könne, sofern der Schaffner sich noch darauf einließe. Ich danke, und sage, dass ich andernfalls die 40 Euro zahle. Der Schaffner kommt zurück.
Ich frage ihn: "Lassen Sie vielleicht mit sich handeln? Ich könnte bei diesen Herrschaften bis B mitfahren und mir dort für den Rest der Strecke eine Fahrkarte kaufen?"
Der Schaffner: "Nein, das geht nicht. Nicht, wenn man sich für ein Bayern-Ticket erst im Zug zusammenfindet."
Ich murmel hörbar vor mich hin, mein Fehler: "...Toll,... ausgerechnet an Weihnachten! " - und finde mich bereits damit ab, dass ich 40 Euro für die Fahrt in die Heimat zahlen muss.
Er so: "Das hat nichts mit Weihnachten zu tun. Ich tue nur meine Pflicht."
(Dieser Satz ist es, der mich von 180 auf 240 bringt: Das ist der Satz der Nazi-Schergen, der Mauerschützen, aller Folterknechte. Kurz: Der Satz, der Menschlichkeit und Gewissen ausschalten kann. Ich weiß, ich lehne mich in diesem Moment sehr weit aus dem DB-Fenster, wenn ich das schreibe.)
Ich so, mein Fehler: "Toooooll!.... 1 mit Stern!...Wirklich! . Sie machen das eeeecht gut!... (und nuschele weiter) Meine BahnCard wird gekündigt..... kann ich mir nicht mehr leisten.......Erstklassiger Service."
Er so: "Nun, Sie fuhren bis C (das war der letzte Stop) ohne Fahrkarte......"
Während er neben mir steht, nehme ich mein Mobiltelefon zur Hand und rufe meinen Vater an, um ihm zu sagen, dass ich um soundsoviel Uhr in der Heimat ankommen werde, dass ich keine Zeit mehr hatte, vor Fahrtantritt eine Karte zu kaufen, weswegen mir gerade ein freundlicher Schaffner 40 Euro abknöfpt. Mein Fehler.
Der Schaffner tippt weiter reglos und kühl auf seinem Umhänge-Computer herum. So geht das eine Weile. Die Stimmung lädt sich auf. Ich reiße ihm forsch die BahnCard aus der Hand, nachdem er meine Daten aufgenommen hat. Ich darf das. Das ist meine BahnCard.
Ich frage: "Kann ich die 40 Euro auch sofort bar bezahlen? Dann ist die Sache erledigt."
Er so: "Warten Sie einen Moment. Ich rechne gerade aus, was die Fahrt von C bis zu Ihrem Zielbahnhof kostet....."
Ich bin verwirrt: Bekomme ich jetzt doch eine Fahrkarte im Zug, oder wie...? Doch sogleich realisere ich, dass der Schaffner daran denkt, ZUSÄTZLICH zum erhöhten Beförderungsentgelt von 40 Euro mir noch eine Fahrkarte anzudrehen. Ich denke, der spinnt: Hallo! Ich zahle jetzt 40 Euro, damit ist die Sache geritzt. Das ist dann mein Fahrschein. Ich muss nicht außerdem noch einen Fahrschein lösen!!!!!
Ich so: "Äääähm,... darf ich Ihren Namen erfahren?.... (er zeigt auf sein silbernes Schildchen. Dort steht: P. Schmalhorn)... Aha, Herr P. Schmalhorn? Werde ich mir merken."
Er bleibt hart, eiskalt, wenig kooperativ. Doch, das müsste ich: 40 Euro ab der Fahrkartenkontrolle bis zum nächsten Halt, und von da ab eine reguläre Fahrkarte... Ich bemerke, wie er seine gefühlte Macht auskostet. Er ist nicht nett. Ich auch nicht (mehr).
Ich werde zornig, mein GROSSER Fehler, und sage, langsam, deutlich: "Sie - sind - ein - Sadist!"
Er so: "So. Für Sie ist die Fahrt beim nächsten Halt beendet.. Hier (reicht mir den Zettel für die Fahrpreisnacherhebung). Sie steigen in D aus."
Er geht. Der Halt in D kommt. Ich steige nicht aus. Der Zug fährt an. Der Schaffner kommt wieder.
Er so: "Sie noch hier??? - Ich sage es Ihnen zum letzten Mal: Sie steigen beim nächsten Halt aus!"
Ich so: "Können wir das nicht gütlich lösen?"
Er so: " Ich habe Sie 2x gewarnt (Ich weiss in dem Moment nicht, wie er bis 2 zählt).... Ich lasse mich nicht beleidigen. Sie steigen aus."
Ich so, nicht mein Fehler: "Hören Sie, dann stellen Sie mir eben einen Fahrschein bis in meine Stadt aus. Ich steige nicht aus. Sie können gerne die Polizei holen."
Der nächste Halt kommt. Und mit ihm der Schaffner. Er steht vor mir: "Sie. Sie steigen jetzt aus."
Ich so: "Ich steige nicht aus. Sie können die Polizei holen."
Er so: "Guuuuut. .... Aber nur zur Ihrer Information: Wenn ich jetzt die Polizei rufe, dann tragen SIE die Kosten für den Polizeieinsatz. Und die Kosten, dass dieser Zug hier so lange stehen bleibt, bis die Polizei da ist. Das sind alles Regressansprüche, die auf SIE zukommen."
Ich denk mir: Erzähl' mir nichts von Regressansprüchen, Du Depp. Ich habe Jura studiert. Doch trotzdem bekomme ich in dem Moment weiche Knie. Mein Fehler.
Schließlich steige ich am Arsch der Welt aus. Wegen eines A*** von Schaffner.
Ich rufe meinen Bruder am, um ihm zu sagen, dass mich der Schaffner unterwegs aus dem Zug geschmissen hat. Seine erste Reaktion ("Dreckssack!") tut mir gut und nimmt mir jedenfalls die überschäumende Wut, ja, fast ist es Hass, die ich verspüre. Ich kaufe mir sogleich eine Fahrkarte von Arsch der Welt zu meiner Heimatstadt. Ich habe nun 1 Stunde Zeit, um über das Erlebte nachzudenken und auf den nächsten Zug zu warten. Mehr kann ich am Arsch der Welt nicht tun. Denn es gibt dort am 24. Dezember NICHTS, wo man sich einen warmen Kaffee kaufen könnte. Also denke ich nach: Über mein Verhalten auch, meine Fehler.
Und ich hatte Zeit, meinen Zettel mit dem erhöhten Beförderungsentgelt von 40 Euro in Ruhe zu studieren. Und da steht drauf: Ich hätte damit bis in meine Heimatstadt fahren dürfen. Ohne zusätzlichen Fahrschein.
ENDlich, in meiner Stadt angekommen schaue ich mir das alles doch Mal genauer an. Die aktuellen Beförderungsbedingungen der DB vor allem:
"6.1 Allgemeine VerhaltenspflichtenDas ist spannend: Andere Reisende wurden durch mein Verhalten nicht gestört. Vielmehr mussten die Guten um mich herum notgedrungen Zeugen werden einer ziemlich albernen Konversation. Nur die Eitelkeit eines einzigen Herrn P.Schmalhorns als Mitarbeiter der DB wurde gestört.
(...)
Jeder Reisende hat sich so zu verhalten, dass andere Reisende nicht über Gebühr gestört oder belästigt werden. Reisende, die sich entgegen den vorstehenden Regelungen verhalten, die Weisungen der Mitarbeiter missachten oder in sonstiger Weise eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung darstellen, können von der Beförderung bzw. Weiterbeförderung ohne Erstattung des Fahrpreises und des Gepäckpreises ausgeschlossen werden."
Ich habe in meinen Augen keine Weisung des Schaffners missachtet, die meinen Ausschluss von der Weiterbeförderung gerechtfertigt hätte. Ich war zahlungsbereit. Er hätte mir alles andrehen können an Fahrkarten, was sein Umhänge-Computer her gegeben hätte, ich hätte es zuhause nochmals überprüft und mich notfalls an Die Bahn gewandt. Und die Weisung des Schaffners zu missachten, den Zug am Arsch der Welt vor Beendigung meiner Fahrt umgehend zu verlassen kann kaum den Schaffner dazu berechtigen, mich anzuweisen, den Zug am Arsch der Welt vor Beendigung meiner Fahrt umgehend zu verlassen. Mh? - Wenn der Schaffner der Ansicht war, dass ich ihn mit dem Satz "Sie sind ein Sadist." beleidigt habe, dann kann er strafrechtliche Ermittlungen gegen mich anstrengen. Aber mich nicht nötigen, unter Androhung womöglich hoher Regressforderungen, den Zug schnellstens zu verlassen.
Eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung ging von mir nicht aus. Ich habe wiederholt meine Einigungs- und Zahlungsbereitschaft deutlich signalisiert. Ich war nicht außer Rand und Band, nicht versucht, den Schaffner auf's Wildeste zu beschimpfen und zu schmähen, von wegen "Sieeeee,.... Sieee....!". Ich war still -wie die Mitreisenden bemerkten-, nachdem ich ihm gesagt hatte, dass ich ihn für einen Menschen mit sadistischen Zügen hielt.
Ich werde der Die Bahn schreiben und ihr diese Geschichte berichten.
Soviel zum Unwort des Jahres, dem Wörtchen "schnell": Manchmal ist es eben doch besser, eine U-Bahn sausen zu lassen, und gleich den Zug später zu nehmen.
:-)
Schlagworte:
Ausschluss von der Weiterbeförderung,
Beleidigung,
DB,
Die Bahn,
Erhöhtes Beförderungsentgelt,
Fahrpreisnacherhebung,
Gefahr für die Sicherheit und Ordnung,
gütliche Einigung,
Schaffner,
Weisung,
Wut
Jahresabschlussbericht 2011
Das Ende naht. Das Ende von 2011. Ich mag diese Zeit am Jahresende. Sie gibt Gelegenheit, einige Dinge - völlig wahllos :-)- anzudenken und fertig zu schreiben. Und so bastele ich an dieser Stelle meinen persönlichen Jahresabschlussbericht und genieße die Ruhe vor der Stillen Nacht von Morgen:
Facebook
Ich bin vor einiger Zeit aus dem größten der sozialen Netzwerke ausgetreten. Aus Überzeugung. Warum? - Ich bevorzuge momentan kurze Antworten. Meine Antwort: Weil ich es nicht brauche. Weil es mich mehr genervt, als dass es mich erfreut hat. Weil früher -auch bei facebook- alles besser war, weil mich die bloße Existenz eines unauschschaltbaren "Gefällt mir"-Buttons schließlich auf die Spitze der Palme trieb. Weil facebook meine Zeit raubt, samt meinen Daten. Weil es Suchtcharakter annahm. Weil ich mich unwohl fühlte, beim Gedanken, dass man schier "dabei sein muss". Kein Opt-Out. Nun lebe ich ohne. Und bisher gut. Und ich glaube, ich habe immer noch Freunde. Stattdessen blogge ich weiter. Die Welt liest mit :-). Hier bei Blogger. Google. - Mmmmh,... mir scheint, ein jedes Sein wird von einem Quäntchen Inkonsequenz begleitet, nein? Hauptsache, wir fühlen uns wohl.
Traum vs. Pläne
In 2011 habe ich einen Traum begraben. Den Fendt-Traum. Ja, den mit den Traktoren, den ich seit meiner Kindheit wohl behütet brütete. Denn nach dem Besuch der Agritechnica-Messe im Herbt sah es selbst ein blindes Huhn ein: Fendt braucht mich nicht. Zumindest wollen sie mich nicht. Uwe würden sie wohl wollen, "wir suchen immer Softwareentwickler... hier meine Visitenkarte". Nach 3 Sekunden hatte Uwe so dieselbe Visitenkarte eines Fendt-Vertreters in der Hand, die mir höflichkeitshalber am Ende eines freundlichen -nichts weiter- Gesprächs überreicht wurde. Und da es nicht mein erklärtes Ziel ist, eines Tages in ungläubige Kinderaugen zu blicken wenn ich erzähle "Wisst ihr, ich habe mich in meinem Leben genau 101x bei Fendt beworben...", habe ich den Traum ad acta gelegt. Wie das ist mit enttäuschter Liebe: Ich bin momentan ein wenig beleidigt. Fendt, diese Diva (mit Rechtschreibschwäche)! Großartig in der Performance, mangelhaft im Betragen, pff.
Daher will ich nix mehr hören von wegen "Träume verwirklichen". Lasst den Scheiß. Besser sind Pläne. Und einen Plan habe ich. Und dann gleich einen für 5 Jahre: Ich bleibe auf meinem Landwirtschafts-Lehrpfad. Dabei habe ich mir zunächst ein Beispiel an einer großen Persönlichkeit des Zeitgeschehens genommen. (Falls Wulff sich doch noch selbst in die Wüste schickt, wäre DAS mein nächster Kandidat für die Wahl des Bundespräsidenten. Schlicht unangreifbar, er da.) Klartext: Ich kümmere mich ab Januar erst einmal um Eier. Viele Eier. So viele wie ich möchte. Auf einem Bioland-Legehennen-Betrieb. Und dann, wenn 2014 kommt, plane ich, meiner Ausbildung das Sahnehäubchen aufzusetzen. Indem ich auf einem Bioland-Ziegenhof mit Käserei arbeite, und lerne, meinen eigenen Käse zu machen. Ist das nicht traumhaft? - Oh, sorry, ich wollte ja nicht mehr träumen. Zurück zum Plan.
Es mir klar, dass diese Planverwirklichung nicht nur mit Spaß verbunden sein wird. Das Gegenteil. Warum dann das Ganze? - Wieder eine kurze Antwort: Weil ich will. Und weil ich eines nicht will: Aus Angst Dinge nicht tun, die ich tun will. Versteht Ihr?
Unwort des Jahres
Erst dachte ich, es wäre "Scheiße". Doch dann wurde doch noch das rasch dahin gesagte Wörtchen "schnell" mein persönliches Unwort des Jahres. Ich habe die letzte Zeit fast eine Hyperklaustro... dings... phobie gegen das allgemeine Schnelltum entwickelt. "Ich muss noch schnell...." - so fängt es an. Meine Kritik: Etwas noch "schnell tun zu müssen" erzeugt Stress. Stress, der auf Dauer lediglich dazu führt, dass man schneller am Ende ist. Ich bin mir sicher, dass schon Leute umgekommen sind, weil sie "nur noch schnell den Pfannkuchenteig rühren" wollten, als sie gerade in der Badewanne lagen. Ich mein', ich schreibe diese Zeilen auch gerade in der Badewanne. Aber auf Papier, is' klar. Und nachher tippe ich sie ab. So entsteht Qualität. - So'n Schmarrn. In Wahrheit habe ich erst gebadet, in Ruhe, mit einem kleinen Gedichtbändchen in der Hand
(Mein Schatz des Abends, den ich in der Badewanne geborgen habe:
NAH SCHWACH LIEB GROSS von Robert Gernhardt
Sind schon tröstlich: Nahe Hügel,
die den Horizont verstellen.
Geht der Blick ins Weite, Große,
meint das auch: ins Wesenlose.
Sind schon dankbar: Schwache Augen,
die nicht soviel sehen müssen.
Schauten Meere, ferne Reiche,
suchen heut: das Immergleiche.
Sind schon hilfreich: Liebe Sprüche,
die aus Scheiße Bonbon machen.
Ist der Mensch nicht mehr im Bilde,
bleibt ihn noch: die Altersmilde.
Sind schon traurig: Große Worte,
welche den Verlust bemänteln.
Jenseits aller Höhenflüge
triumphiert: die Lebenslüge.)
und sitze nun im Trockenen, in Ruhe. Versteht mich nicht falsch: Ich bin Freund der zügigen und raschen Erledigung von Arbeitsvorhaben, trödeln ist doof, und wenn man Aussicht hat, eine verpasst geglaubte U-Bahn mit ein bisschen Rennen doch noch zu erreichen, dann sollte man mal kurz schnell machen. Aber, jeder, der mehr als 3x täglich "noch schnell müssen"-Sätze baut, ist in meinen Augen gesundheitlich gefährdet.
Das Wichtigste zum Schluß
Jetzt habe ich Euch wirklich genug Stoff zum Schnell-Lesen gegeben. Jetzt is' Zeit für das wirklich Wichtige: Und zwar würde ich mich freuen, Euch vor Ende 2012 wiederzusehen. Nicht den Einen oder Anderen. Nein, Alle! Nur so können nämlich Bilder für die nächste WeihnachtsWunschFotoKunstKarte (abgekürzt: WWFKK) entstehen. Das wäre mir wichtig.
Gehabt Euch wohl, und wenn Ihr die Tage Zeit habt, nehmt Euch doch die Zeit, ins JSB-Weihnachtsoratorium reinzuhören :-).
Cheers,
Cheers,
Ricky The Chicken
WWFKK 2011:
WWFKK 2011:
Herzlichen Dank an Miss Lin & Meister Lao.
Das HELLO KITTY Lebkuchenhaus Bastel Set hat mir noch gefehlt! Das habt Ihr jetzt davon.
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Fendt,
Fotos,
Gedicht,
Jahresabschluss,
Landwirtschaft dual,
Plan,
schnell,
Traum
Montag, 3. Oktober 2011
Zu früh gefreut
Räusper.
Gestern, Sonntag, war mein Wiesnjob bescheiden. Also, zwischendurch. Am Tagesende mit den letzten Gästen zu plauschen war dann wieder schön. Aber dazwischen....
Dazwischen waren einfach viel zu viel zu viel zu viele Leute in unserm Zelt. Und das muss man sich ungefähr so vorstellen: Es gibt doch diese Mäuse-Tierversuche mit Überpopulationen bei denen klar wird, dass "zu viel" für keinen mehr witzig ist. Wenn zu viele Mäuse auf engem Raum zusammen sind, dann wächst keine Maus mehr normal, Appetitlosigkeit macht sich breit, ebenso Schlaflosigkeit, sprich: der pure Stress und kein normales, ideales Wachstumsverhalten mehr. So war's. Niemand war mehr glücklich um die Mittagszeit. Die Gäste nicht. Wir im Service nicht. Keiner bekam mehr genug Fressen. Und mit dem einen Koch musste man am besten flüstern, weil er das Geschrei in der Küche satt hatte. Die Gäste grantelten, weil sie zu lange auf ihre Bestellung warten mussten, wir fluchten, weil kaum Durchkommen war, und eine Scheissstimmung, und so viel Action war, dass wir uns tagsüber keine Pause leisten konnten. Die Gäste drückten ihren Missmut ebenso gut aus wie wir. Wenn ein Gast mir KEINEN Cent Trinkgeld gab, dachte ich mir nur: "Ey, fick Disch!". Und im selben Moment: "Moment, würdest Du DIR gerade Trinkgeld geben??? - Also, fick disch selber :-P".
Zur Krönung des Tages als Stresshendl hat es mich dann noch auf die Fresse gehaut: als ich mit zehn (Gott sei Dank!) leeren (!!) Tellern unterwegs war -Teller holen für den Hendlstand, dem die Teller ausgegangen waren. An der Ecke vom Ausschank bin ich voller Schwung ausgerutscht, -zack- die 10 Teller gingen allesamt zu Bruch, ich (wieder Gott sei Dank) nicht. Ich kam mit einem Schockschreck, einer Schnittwunde und bodenseegroßen blauen Flecken davon.... Aber geheult habe ich trotzdem einen Moment. Und ihr glaubt gar nicht, wie gut das Mitleid von Gästen tun kann, wenn man mit Tränen in den Augen und Blut am Arm fünf Hendl an den Tisch bringt :-).
So, nun ist es bald vorbei. Und ich habe genug.* Der "Hallo!"-Tag** gestern hat mir vor Augen geführt, dass es doch gut ist, dass nicht 365 Tage im Jahr Wiesn ist, sondern nur 16.
------
* Ich glaube übrigens, Uwe hat auch genug: Vom Füße massieren, von zu wenig Schlaf und zu wenig Ruwi. Trotzdem kommt er heute Abend vielleicht nochmals in meinem Zelt vorbei, Jucheisassa! :-)
** Im größten Chaos lachten wir herzlich: Ein Kollege kam an und meinte, heute sei wieder "Hallo!"-Tag. Alle Gäste würden rufen: "Hallooooo!.... Wir sitzen hier schon eine Stunde, und noch keine Bedienung......." - Wir so: "Hallo! Schön, dass Sie da sind....! :-)".
Gestern, Sonntag, war mein Wiesnjob bescheiden. Also, zwischendurch. Am Tagesende mit den letzten Gästen zu plauschen war dann wieder schön. Aber dazwischen....
Dazwischen waren einfach viel zu viel zu viel zu viele Leute in unserm Zelt. Und das muss man sich ungefähr so vorstellen: Es gibt doch diese Mäuse-Tierversuche mit Überpopulationen bei denen klar wird, dass "zu viel" für keinen mehr witzig ist. Wenn zu viele Mäuse auf engem Raum zusammen sind, dann wächst keine Maus mehr normal, Appetitlosigkeit macht sich breit, ebenso Schlaflosigkeit, sprich: der pure Stress und kein normales, ideales Wachstumsverhalten mehr. So war's. Niemand war mehr glücklich um die Mittagszeit. Die Gäste nicht. Wir im Service nicht. Keiner bekam mehr genug Fressen. Und mit dem einen Koch musste man am besten flüstern, weil er das Geschrei in der Küche satt hatte. Die Gäste grantelten, weil sie zu lange auf ihre Bestellung warten mussten, wir fluchten, weil kaum Durchkommen war, und eine Scheissstimmung, und so viel Action war, dass wir uns tagsüber keine Pause leisten konnten. Die Gäste drückten ihren Missmut ebenso gut aus wie wir. Wenn ein Gast mir KEINEN Cent Trinkgeld gab, dachte ich mir nur: "Ey, fick Disch!". Und im selben Moment: "Moment, würdest Du DIR gerade Trinkgeld geben??? - Also, fick disch selber :-P".
Zur Krönung des Tages als Stresshendl hat es mich dann noch auf die Fresse gehaut: als ich mit zehn (Gott sei Dank!) leeren (!!) Tellern unterwegs war -Teller holen für den Hendlstand, dem die Teller ausgegangen waren. An der Ecke vom Ausschank bin ich voller Schwung ausgerutscht, -zack- die 10 Teller gingen allesamt zu Bruch, ich (wieder Gott sei Dank) nicht. Ich kam mit einem Schockschreck, einer Schnittwunde und bodenseegroßen blauen Flecken davon.... Aber geheult habe ich trotzdem einen Moment. Und ihr glaubt gar nicht, wie gut das Mitleid von Gästen tun kann, wenn man mit Tränen in den Augen und Blut am Arm fünf Hendl an den Tisch bringt :-).
So, nun ist es bald vorbei. Und ich habe genug.* Der "Hallo!"-Tag** gestern hat mir vor Augen geführt, dass es doch gut ist, dass nicht 365 Tage im Jahr Wiesn ist, sondern nur 16.
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* Ich glaube übrigens, Uwe hat auch genug: Vom Füße massieren, von zu wenig Schlaf und zu wenig Ruwi. Trotzdem kommt er heute Abend vielleicht nochmals in meinem Zelt vorbei, Jucheisassa! :-)
** Im größten Chaos lachten wir herzlich: Ein Kollege kam an und meinte, heute sei wieder "Hallo!"-Tag. Alle Gäste würden rufen: "Hallooooo!.... Wir sitzen hier schon eine Stunde, und noch keine Bedienung......." - Wir so: "Hallo! Schön, dass Sie da sind....! :-)".
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Wiesn
Samstag, 1. Oktober 2011
Zwischenbericht zum Ende der Wiesn
Es ist Wahnsinn: Noch 3 Tage. Dann ist die Wiesn schon wieder vorbei. Und das, wo ich mich gerade gut & gern dran gewöhnt habe: an die Tage, an denen ich wie ein Wiesnhendl durch's Festzelt fliege/flitze.
Ich muss sagen: Es macht Spass. Wenig Grantler. Viele freundliche Menschen. Darunter auch herausragende Begegnungen. 2x mit meiner Tante Moni, mit neugewonnenen Stammgästen wie Gabi, die fantastische Stimmung mitbringt, Sieglinde und Herbert, die sich mit jedem Menschen in unmittelbarer Umgebung verbinden und tageweise verratschen können. Dann steht plötzlich meine alte Studienliebe Sophie mit ihrer französischen Verwandtschaft vor mir (Sophie liebe ich deswegen, weil sie ungefähr so lustig ist wie ganz Deutschland zusammen :-), um dann wieder im nächsten Moment meine Lieblingsbärchen Ivi und Franz begrüßen zu dürfen....
Und neue Bekanntschaften sind auch dabei. Hut ab, was sich da alles versammelt. Gestern hat es mir ein 79-jähriger mittelständischer Unternehmer angetan, nachdem ich zuvor den Bruder (aus Köln) von meinem Tennislehrer von ganz, ganz, gaaaaanz früher (aus'm Allgäu) zufällig aus dem bierseligen Mob herausgefiltert hatte.
Ihr seht: "Ich liebe meine(n) Job(s), ich liebe meine(n), Job(s), ich liebe meine(n) Job(s)" - das jedenfalls flüstert mir meine liebe Kollegin Nicole zu, wenn es gerade mal ein wenig hektisch wird.
Joh! Endspurt jetzt.
In diesem Sinne, herzlich
Euer
(Anti-)Stresshendl Richeza
Ich muss sagen: Es macht Spass. Wenig Grantler. Viele freundliche Menschen. Darunter auch herausragende Begegnungen. 2x mit meiner Tante Moni, mit neugewonnenen Stammgästen wie Gabi, die fantastische Stimmung mitbringt, Sieglinde und Herbert, die sich mit jedem Menschen in unmittelbarer Umgebung verbinden und tageweise verratschen können. Dann steht plötzlich meine alte Studienliebe Sophie mit ihrer französischen Verwandtschaft vor mir (Sophie liebe ich deswegen, weil sie ungefähr so lustig ist wie ganz Deutschland zusammen :-), um dann wieder im nächsten Moment meine Lieblingsbärchen Ivi und Franz begrüßen zu dürfen....
Und neue Bekanntschaften sind auch dabei. Hut ab, was sich da alles versammelt. Gestern hat es mir ein 79-jähriger mittelständischer Unternehmer angetan, nachdem ich zuvor den Bruder (aus Köln) von meinem Tennislehrer von ganz, ganz, gaaaaanz früher (aus'm Allgäu) zufällig aus dem bierseligen Mob herausgefiltert hatte.
Ihr seht: "Ich liebe meine(n) Job(s), ich liebe meine(n), Job(s), ich liebe meine(n) Job(s)" - das jedenfalls flüstert mir meine liebe Kollegin Nicole zu, wenn es gerade mal ein wenig hektisch wird.
Joh! Endspurt jetzt.
In diesem Sinne, herzlich
Euer
(Anti-)Stresshendl Richeza
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