Mittwoch, 24. April 2013

Mittwoch, 10. April 2013

Gesellschaft & Prozesse

Heute kam es mir wieder einmal in den Sinn: In der Schule habe ich meine Facharbeit über folgendes Thema geschrieben "Der Prozess [nach dem gescheiterten Putsch-Versuch im November 1923] gegen Adolf Hitler als Beispiel der rechtsgerichteten Justiz in der Weimarer Republik". Neben den Protokollen zu dem besagten Prozess gegen Adolf Hitler (und Andere) bezog ich mich in meinen korrekten Quellenangaben hauptsächlich auf dieses Buch:

Gritschneder, Otto: "Bewährungsfrist für den Terroristen Adolf H. - Der Hitler-Putsch und die bayerische Justiz", C.H.Beck Verlag

Da ich dieses Buch im Moment genauso wenig vorliegen habe, wie die erstklassige Facharbeit :) (beides befindet sich in meinem Heimat-Archiv), ziehe ich hier den entsprechenden Wikipedia-Artikel heran. Das ist nicht wissenschaftlich, aber darum geht es nicht.

Mit dem NSU-Prozess steht 89 Jahre nach dem Prozess gegen Adolf Hitler der Münchener Justiz ein weiteres vielbeachtetes Verfahren bevor. Natürlich wird gegenwärtig mehr über den einen Prozess als über den anderen gesprochen. Ich denke trotzdem beide zusammen.

Es ist ein Leichtes, das bisherige Vorgehen der Justiz im NSU-Prozess zu kritisieren. Und wer das nicht selber machen möchte, der muss nur einen Blick in die gewollt/ungewollt in den Mittelpunkt ihrer Selbst gerutschten Medien werfen. In einem solchen Artikel der Süddeutschen Zeitung auf Seite Drei mit dem Titel

Türkisch für Anfänger
München ist so schön, man glaubt es kaum.
Führen Gewissheiten wie diese zu katastrophalen Fehlern
von Politik und Behörden vor dem NSU-Prozess?
Die Geschichte einer Blamage
lese ich heute aber mitunter auch das Zitat der bayerischen Justizministerin Beate Merk: "Die Art und Weise, wie manche Kritiker sich über das Gericht erheben, ist erschreckend - Wahlkampf hin oder her. Wer von den Kritikern hat denn schon einmal einen Prozess mit fünf Angeklagten, mehr als 70 Nebenklägern, um die 600 Zeugen und rund 1000 Ordnern Akten revisionsfest zu Ende gebracht? Der werfe den ersten Stein." - Geklaut, der letzte Satz. Aber wahr.

Beim Hitler-Prozess damals wurden die Angeklagten Hitler, Weber, Kriebel und Pöhner zur Mindeststrafe von 5 Jahren Festungshaft nebst Geldbuße von 200 Goldmark verurteilt. Im Gerichtssaal erschollen "Bravo, Bravo!" und "Heil!"-Rufe nach der Urteilsverkündung. Während seiner Haft in der Festung Landsberg diktierte Hitler seinen damaligen Mithäftlingen Emil Maurice und Rudolf Hess Teile des ersten Bandes seines Buchs Mein Kampf. Bereits nach 9 Monaten wurde Hitler am 20. Dezember 1924 auf Bewährung aus der Haft entlassen. 

Was ich nach diesem Exkurs sagen will: Es ist nicht die Justiz, die (alleine) Geschichte schreibt. Bestimmender ist die jeweilige Gesellschaft. Es ist nicht garantiert, dass alles anders gekommen wäre, wenn Adolf Hitler damals statt der milden Strafe das Strafhöchstmaß erhalten hätte. Aber es wäre anders gekommen, wenn das nationalsozialistische Gedankengut nicht so weite Unterstützung in der Bevölkerung gefunden hätte. - Und das gilt auch heute: es scheint allgemein einfacher, leicht/mittel/schwer ausländerfeindlich zu denken und zu handeln, als... ein vom Burn-Out bedrohter Anwalt für Ausländerrecht zu sein, oder sonstwie Präsenz gegen rechten Extremismus zu zeigen. 

Insoweit möchte ich die bayerische Justizministerin sinngemäß zitieren: Packt Euch lieber erst einmal an die eigene Nase, bevor Ihr meint, Ihr könntet über die Justiz den Kopf schütteln. Den Kopf kann man dann immer noch schütteln; mit an die Nase gefasster Hand.


Sonntag, 3. März 2013

Déjà vu - Schon mal gesehen


Wenn man innerhalb weniger Tage demselben Bild 2x völlig unzusammenhängend begegnet,* dann weiß man... ja, was eigentlich? - Dass alles zusammen hängt, wahrscheinlich.

* Das 1. Mal: Bei meiner Freundin Patricia am Bildschirm. Patricia ist Graphikdesignerin, und macht das sehr gut. Patricia weist daneben keine spezielle Verehrung für Schlepper auf - gleich, welcher Couleur. Das 2. Mal bei einer Lehrveranstaltung zum Thema "Erntetechnik für Heu und Silage" im CLAAS Centrum. Gut, da war die Begegnung mit diesem Bild etwas weniger überraschend als bei Patricia im Büro (obwohl das Bild nichts mit Heu oder Silage zu tun hat).

Mittwoch, 23. Januar 2013

Rückwärtsdenken



*life is rich*you are here*

Klar: Immer dann, wenn man sich an den Schreibtisch oder Sonstwohin gebunden fühlt, will man weg.
Ich will zwar gerade nicht wieder an den Dubaier Flughafen. Dort hat es mir beim ersten Mal schon nicht so gut gefallen.
Aber an die Tage in Peking z.B. erinnere ich mich gerne :-).


*peking bei blauem himmel*

Bis ich wieder einmal die Koffer packe, habe ich zumindest meine Bilder - im Kopf und auf der Festplatte. Passt schon.

Montag, 17. Dezember 2012

Pech mit den Sternen

Zeit für eine Weihnachtsgeschichte.

Nein. Keine Sorge. Ich will hier nicht über Prophezeiungen meines Horoskops schreiben, wie der Titel vermuten lässt. Wobei, hätte ich mal letzte Woche besser ein paar Groschen für ein ordentliches Horoskop ausgegeben, dann wäre ich am Ende zumindest gewarnt gewesen :). Im Nachhinein erkenne ich jedoch selbst die Zusammenhänge. Die Zusammenhängen zwischen den Sternen.

Es begann am letzten Freitag. Ich war zum jährlichen Plätzchen-Fremdbacken in der Küche eines Freundes. Die Zutaten für die Zimtsterne waren vom Feinsten. Mit dabei ein bewährtes Rezept. Doch hinter der Türe lauerte der Freestyle-Teufel, der mich vom rechten Weg abbrachte, indem er mir die fixe Idee ins Köpfchen pflanzte, dass es ganz großartig sei(n könnte), die Zuckermenge um die Hälfte zu reduzieren und stattdessen die Sterne mit ein wenig Amaretto-Likör zu meliorieren.
- Leute, glaubt mir: Das geht nicht gut. Am Ende saßen wir vor einem Häufchen Zimtsterne, die übelst klebten, weil der Eischnee-Überzug nicht so recht mitmachen wollte. Das Gleichgewicht war sicht-/spürbar gestört.

Was allein noch zu verkraften gewesen wäre (auch wenn mein Ruf als Zimtsternkönigin darunter leidet), war dann aber (fast) nicht mehr lustig. Das nächste Kapitel der Sternen-Story hatte nämlich wieder mit Der Bahn zu tun. Ich weiß nicht, woran es lag: ob daran, dass ich seit dem Weihnachtserlebnis mit Der Bahn vor einem Jahr nicht mehr ruhig in einem Zug sitzen kann, oder daran, dass mir von der kurvigen Bahnstreckenführung am Fichtelgebirge vorbei durchs Vogtland  zwischen Dresden und Nürnberg schon ganz schön übel war, ob daran, dass der Herr mir gegenüber sich die ganze Fahrt so laut die Nase putzte, dass ich keinen ruhigen Gedanken fassen konnte, ob daran, dass ich müde war, nach fröhlichen 24 Stunden mit zweien meiner Top30-Frauen in Dresden, einer zappeligen Party und anschließend dem Besuch eines ganz zauberhaften Kindergarten-Krippenspiels am Sonntagvormittag, oder ob es einfach meine Schusseligkeit war. Auf jeden Fall war ich Schuld.

Denn ich vergaß beim Aussteigen die bunte Papiertasche in der Gepäckablage über meinem Kopf, den ich in diesem Moment sonstwo hatte. Und diesen Verlust bemerkte ich zehn Minuten später, als ich im anderen Zug saß und der losgefahren war. Lange Rede, kein Sinn: Ich rannte zum Zugbegleiter, der sehr nett war, und mir helfen wollte. (Ein klein wenig Bahn-Kritik darf an dieser Stelle aber doch sein: Denn was am Anfang alles sehr vernünftig klang, um meine Tasche aufzufinden, verlief sich spätestens am ServicePoint in München wieder im Doof: "(...) Könnten Sie vielleicht den Zugbegleiter des Zugs, in dem ich die Tasche vergessen habe und der wieder zurück nach Dresden fährt, versuchen anzufunken, um zu fragen, ob die Tasche gefunden wurde?"- "Nein, das geht nicht. Das kann nur die Stelle für Fundsachen." - "Kann ich diese Stelle denn jetzt kontaktieren?" - "Nein, die ist erst wieder morgen früh ab 7:30 besetzt." - "Aber, aber..... dann fährt der Zug doch nicht mehr zurück nach Dresden....... :(...")

Nun stehe ich ohne Papiertasche da. Meine einzige Hoffnung ist, dass der Finder sie gut gebrauchen kann, die zwei Herrnhuter Sterne in gelb und in weiss zusammenbastelt, das Kabel und die beiliegende Glühbirne montiert, und... sich am Ende ein Kind über den neuen, leuchtenden Stern freut.

Dumm ist nur, dass ich die beiden Sterne nicht verschenken kann. Wie geplant.* **


---
* Das ist jetzt eine Stelle - finde ich -, an der ich eine riesen Runde Mitleid für Richy einheimsen  könnte. Nein? - Alternativ tun's auch Kuchenspenden :).

** So ärgerlich das ist, so schön waren die Stunden davor in Dräsd'n. Vielleicht war das einfach nur die Rechnung des Himmels dafür??? Wenn's so ist, dann kann ich's akzeptieren :).

Sonntag, 14. Oktober 2012

Dienstag, 2. Oktober 2012

Schluss mit dem Gegacker

Huiuiui, lange nicht mehr gebloggt. Keine Zeit. Oder keinen Bock. Jetzt aber:

Meine 8-monatige Lehrzeit auf dem Legehennenbetrieb ist mit Ablauf August -leider- beendet. "Leider", weil die Zeit dort auch sehr schön war, ich viel gesehen und gelernt habe, feine und fähige Menschen um mich herum hatte, und ich nicht nur die kleine Emma vermisse, die jeden Tag um halb 1 Uhr mittags ins Lager kam und "eeeessenkommeeeeen!" gerufen hat :o)...

Damit ist auch die Zeit zu Ende, in der ich mich ständig zwischen städtischen und ländlichen Hühnern hin- und her bewegt habe.


Den September habe ich damit verbracht, mich in verschiedenen Kursen über Landmaschinen der Innen- und Außenwirtschaft, der Rinderhaltung und Chemie (!) mit Wissen voll zu packen/voll packen zu lassen. 

Schön war's, ganz anders anstrengend war's, und ein Vorgeschmack war's. Auf das, was nun kommt. Das Landwirtschaftsstudium in Weihenstephan. Ich bin nie davon ausgegangen, dass das Pillepalle wird. Aber spätestens seit dem Chemie-Vorkurs in der vergangenen Woche weiß ich: Hola, die Waldfee, aufgemerkt! Das wird packend, aber geil! :-))))) Ich werde berichten, wie sich der weitere Verlauf gestaltet. In Woche 2 kann ich dazu noch nicht viel sagen, nur fühlen: Der Kontakt mit den Grundlagen der Naturwissenschaften wie Chemie, Mathematik und Physik könnte mich ganz glücklich machen :). Oder endlos traurig :(. Werd' scho!



Samstag, 16. Juni 2012

Hochzeit & Hebamme

Zwei Glanzlichter der letzten Zeit:

1.
Die Hochzeit von meinem Freund seinen Bruder im wahrhaft wilhelminischen Rathaus von Berlin-Charlottenburg. Ich durfte die feine Veranstaltung locker und leicht mit geliehener Canon Kamera - Danke dafür!!-  begleiten. Das war das Problem:  Mit entsprechendem Knips-Gerät in der Hand drehe ich völlig auf, wer kennt das nicht? :) - Ein schöner Tag, der gefolgt war von noch einem entspannten Tag, und noch einem. Mit netten Berlinern.

Danke Berlin, danke Mirjam! Und Meiki und Ali :) :)) :)))...

Für den, den's interessiert:
Dieser Hochzeitstag war gleichzeitig der erste Auftritt... für ein Kleid. MEIN Kleid. Denn ich darf mich seit meinem letzten Geburtstag über ein maßgeschneidertes Kleidchen freuen, das mir !U !W  zum Geburtstag beschert hat und das der sympathischste und erheiterndste Schneider unserer Wahl in enger Zusammenarbeit mit mir angefertigt hat. Nach so einer beglückenden Erfahrung ist mein Bock auf H&M Shops und andere 1-Euro Läden gleichbleibend auf Null reduziert :-)... Weniger ist mehr, nein?





2.
Und dann das: Nach geschätzten 20 Jahren habe ich meine Hebamme wieder besucht! Die Hebamme, die mich auf die Welt gebracht hat, und die ich im Alter zwischen 1 und 10 jährlich jedenfalls 1x sah. Dorothea ist nun 88, und kann von sich behaupten, dass sie in über 40 Jahren Berufstätigkeit ca. 15.000 Kinder zur Welt brachte. Das kann nicht jede Frau von sich behaupten. Überhaupt ist Dorothea zur Vorbildnahme geeignet:
Nicht nur wegen der zwei Kuchen, die Du für Deinen Besuch gebacken hast. Deine ganze Person lehrt mehr Lebenssinn als 1000 Bücher. Ganz schön war's!


Donnerstag, 7. Juni 2012

Wir haben noch Zeit bis zum ökologischen Kollaps

Mann! Mit der Veröffentlichung dieses Artikels hätten sie mal wirklich bis zum Sommerloch warten können:

http://www.sueddeutsche.de/wissen/bedrohte-umwelt-die-welt-vor-dem-oekologischen-kollaps-1.1376134

"(...) Laut der Studie werden schon heute 43 Prozent der eisfreien Erdoberfläche für Landwirtschaft und zum Wohnen genutzt. Sollte der Trend anhalten, wäre die potentiell gefährliche 50-Prozent-Marke bereits 2025 erreicht."

Was ich außerdem noch interessant fand:

Prof. Thomas O. Höllmann in "DIE ZEIT Geschichte, Nr.1 2012 - China"

" (...) Seriöse Schätzungen gehen davon aus, dass maximal 12 bis 13 Prozent der Gesamtfläche Chinas als Ackerland genutzt werden können und das davon wiederum nur ein kleiner Teil Spitzenerträge erbringt. Die Folgen von Dürren, Überflutungen, Kältewellen, Schädlingsbefall und Erdbeben können deshalb dramatisch sein." 

--- Zitat Ende

Und, ach ja: Ich würde gern ein Agrar-Praktikum in China machen. Am besten noch vor dem Ökologischen Kollaps.


Freitag, 1. Juni 2012

Der Griff ins Postfach

Manchmal habe ich das Gefühl, dass das ansteckend ist... Finde ich geil :-).

Von: Linn
An: Richeza
Gesendet: 12:25 Freitag, 1.Juni 2012
Betreff: Trecker fahren!

Liebe Ricci,
ich bin am Wochenende Trecker gefahren - FENDT - und habe den ganzen Sonntag wie ein Honigkuchenpferd gestrahlt. Da musste ich natürlich auch an Dich denken und schicke Dir auf diesem Weg viele liebe Grüße!

Hoffe wir sehen uns bald mal wieder zum Grillen oder Spazierengehen oder was auch immer.

Alles Liebe, Linn

Linn is' lustig.
Die einzige Frage, die ich an Linn habe:  Was war das für ein Fendt??? - Das werde ich sie fragen, wenn ich sie das nächste Mal sehe. Spätestens an ihrer Hochzeit :-P

Donnerstag, 31. Mai 2012

Maika, die Schäferin

Neulich habe ich meine Kollegin Maika besucht. Maika und ihr Partner haben eine Schäferei. Die erste, die ich sehen durfte. Schön!

Ich muss sagen: Schafe und Lämmchen sind allein schon von ihrem gottgegebenen MäääääähhäääÄÄäähäää her ausgesprochen angenehme Tiere. Und faszinierend das Zusammenspiel und der Kreislauf von Mensch - Hütehunden - Schafen. Sehr maßvoll. Da werden die Wolle und die Felle verkauft, da wird selbst geschlachtet, Fleisch verkauft,...

Nach Hause gebracht habe ich außer vielen Bildern im Kopf und auf meiner Handy-Kamera beste selbstgemachte Schafsalami. Ich habe angebissen: Ich möchte Maika immer wieder sehen, und würde sehr gerne langfristig mein Lammfleisch bei ihr kaufen. Ich bewundere diese Form der Tierhaltung.

Schade nur, dass man momentan von 70 Schafen allein nicht leben kann.





(-: Danke, Maika! ;-)

Dienstag, 22. Mai 2012

Wo die Erde aufhört, und das Meer anfängt - Portugal

Ich muss hier mal...
...ein wenig fotografisch aufforsten.
Fotografisch Aufforsten tut man von der Zeit her am besten im Mai.
Wenn man g'rad in Portugal war, z.B.

Für die Photo Effects zeichnet verantwortlich:
http://pixlr.com/o-matic/


Mit herzlichem Dank an Babs, Rob, uuund Uwe!
Und Michael.
Für all die Veranlassung zum Lächeln und Lachen.



























Dienstag, 24. April 2012

Frühlingszeit, Motorsägenzeit

Heute war's soweit: Forstlicher Wettbewerb stand vor der Tür. Pflicht. Keine Kür.
Also bin ich hinmarschiert. Mit dem Chef seiner großzügigen Motorsägen-Ausrüstung (Stiefel gefühlt irgendwo im Größe-46er-Bereich, Schnittschutzhose arg lässig im baggy style,...).

Tja, um's kurz zu machen (es dürfte Euch nicht interessieren, dass ich NOCH besser hätte abschneiden (!) können, wenn beim Fallkerbschnitt die hypothetische Falllinie nicht ca 1,5m daneben gelegen hätte.  Falls es doch den Einen oder Anderen interessiert: ich erzähl's immer wieder gerne :):

Ich bin 19. Siegerin von 45 geworden. Zweitbeste Frau von Fünfen.
Und der Preis: Eine quietschieknallorangene Stihl-Tasse.* Passt.


Richeza hat Stihl ;-)


P.S.: Die Urkunde vom Forstlichen Wettbewerb kann zu den üblichen Kaffeezeiten jederzeit bei mir eingesehen werden :).


* Ihr erinnert Euch: Ich habe auch schon beklopptere Preise gewonnen....

Mittwoch, 11. April 2012

Bilderrätsel: Finde den Fehler

Auf Bild 2 ist ein Fehler versteckt.

Bild 1
Bild 2















Lösung: DIE Brille*

* Die Wochenenden verbringe ich damit, meine Freunde zu nötigen, sich mit meiner Brille von mir fotografieren zu lassen.... Macht Spass. Also, mir.

Hier: Johanna Pauline. Danke! :-)

Mittwoch, 4. April 2012

Ois okee...

 Wenn ich Zeit habe,...
...abends noch mit Photoshop zu spielen,...
...dann gibt es nur ein Wort: Ois okee!
:-)

Montag, 5. März 2012

*zzzzzzzzz*

....zzzum Thema: DB

Baden-Baden, den 27.02.2012

Sehr geehrte xxx,

wir bedanken uns für Ihre erneute Mitteilung zu der oben genannten Fahrpreisnacherhebung.

Ein erhöhter Fahrpreis wird erhoben, wenn der Reisende bei Reiseantritt keine gültige Fahrkarte besitzt bzw. vorlegen kann.

Der erhöhte Fahrpreis beträgt das Doppelte des Normalpreises für die vom Reisenden bereits zurückgelegte Strecke, mindestens jedoch 40,00 EUR. Ihr Vergleich wird nicht angenommen.

Ihre Zahlung in Höhe von EUR 40,00 erwarten wir nunmehr unter Angabe des oben genannten Aktenzeichens bis zum 12.03.2012.

Vorsorglich teilen wir Ihnen noch mit, dass wir weitere Korrespondenz zu oben genannter Fahrpreisnacherhebung als gegenstandslos betrachten und nicht mehr beantworten werden.

Mit freundlichen Grüßen
DB Vetrieb GmbH
Fahrpreisnacherhebung 
Franzi Fahrschein*


*Name von der Bloggerin geändert.



Auch wenn der Pumuckl in meiner Brust sich noch eine ganze Weile über diesen Sachverhalt aufregen könnte und ich einige Tage überlegt habe, ob ich nun a) die 40 Euro zahle, mit dem Schwamm drüber gehe, die Sache unter "Fehler gemacht!/Dazu gelernt?" verbuche, oder b) zunächst die Schlichtungsstelle für den Öffentlichen Personenverkehr anschreibe, um mich  weiter mit der Frage zu beschäftigen, ob das Verhalten des Herrn Schmalhorn unberechtigt oder einfach nur nicht sehr freundlich war, jetzt also diese Wendung:

Happy End. DB bekommt ihr Geld. Und ich meinen Frieden, in dieser Sache.

Hintergrund:
Ich bin mir bewusst, dass ich Fehler gemacht habe. Nicht nur, dass ich Schaffner Schmalhorn einen Sadisten genannt habe, dass ich mich über Gebühr habe reizen lassen, von einem vielleicht doch nur sehr kleinen, beschränkten Mann, und enttäuscht war über die In-Existenz von Weihnachtsfrieden an jenem Tag.

Wichtiger noch: Ich habe es versäumt, vor dem Ausstieg Menschen im Zug um mich herum zu fragen, ob sie bereit wären, mir ihre Adresse zu geben um notfalls als Zeugen bereit zu stehen, falls ich den Sachverhalt doch noch klären lassen wolle. Und hauptsächlich weil mir diese Zeugen fehlen, breche ich meinen Widerstand hier ab. Denn am Ende behauptet Schmalhorn noch, ich hätte nackert auf seiner Nase Striptease getanzt, und die einzige Möglichkeit, sich gegen diesen Angriff von meiner Seite zu wehren sei gewesen, mich sofort aus dem Fenster zu werfen. Weil das aber nicht ging, habe er damit bis zum nächsten Halt gewartet. Oder irgend so ein Quatsch. Und ich kann nicht beweisen, dass die Szene sich nicht exakt so zugetragen hat.

Alternative:
Ich werde dem Schaffner ein perfides Denkmal setzen, indem ich "Schmalhorn" in meinen aktiven Schimpfwort-Katalog aufnehme. Und das nächste Mal, wenn ich im Zug sitze und sich was Unerfreuliches anbahnt, werde ich sagen - ruhig und kontrolliert: "Sie - sind - ein -Schmalhorn!" - Und falls ich dann aufblicke, und auf der Silberplakette vor mir steht zufaellig "Schmalhorn"...

...dann kann mir der Schaffner nichts anhaben.



Überhaupt,
es gibt Wichtigeres. Am vergangenen Freitag habe ich bei der Führerscheinstelle meinen Traktor-Führerschein beantragt. Ich hab's gar nicht nötig, mich über DB aufzuregen. Schließlich gibt es auch Deutz, Valtra, Claas, Fendt,........